U19 siegt in Hohenlimburg

Nach einer völlig verschlafenen ersten Halbzeit, in der die jungen Damen der U19 des VSTV auch durch zahlreiche Wechsel nicht aus Ihrem Dornröschenschlaf zu wecken waren, hatten wir Glück nicht mit gut 20 Punkten zurück zu liegen.

Da der Gastgeber nur mit 6 Spielerinnen antreten konnte, vor diesem Hintergrund eine SEHR kompakte Zone spielte und im Angriff ähnlich verschlafen wie der Gast aus Wuppertal aggierte, konnten sich die körperlich überlegene Wuppertaler trotzdem einen kleinen Vorsprung erarbeiten.

Bei der Ehre gepackt und im Hinblick auf die kommenden Spiele gegen Mannschaften aus der letztjährigen NRW-Liga, fassten sich die Wuppertalerinnen in der Halbzeit dann doch ein Herz und spielten so Basketball, wie es das Trainerteam von Ihnen erwartet. Sie schlossen das dritte Viertel mit 24:1 Punkten ab und zeigten sich endlich wach, lauffreudig, strukturiert im Spielaufbau und teamorientiert.

Das vierte Viertel konnten die Wuppertalerinnen dann leider nicht mehr so klar für sich entscheiden, was die Freude über den Sieg allerdings nicht schmälerte.

Wieder einmal zeigte sich, dass vor allem die Konstanz ein Problem darstellt, sowohl in Einzelbereichen (strukturierter Spielaufbau, Reeboundarbeit, gute Schussauswahl…….), als auch insgesamt als Mannschaft, was Aufmerksamkeit und Einsatzwillen angeht. Generell hatten alle VSTV Damen gute Momente und Szenen, was auch an der weit gestreuten Punkteverteilung abzusehen ist. Positiv fielen dabei vor allem die jungen Damen auf, die durch eine hohe Trainingsbeteiligung glänzen oder an diesem Tage ganz besondere familiäre Unterstützung im Rücken hatten.

Darüber hinaus durften wir uns über die Rückkehr einer Spielerin nach längerer Krankheit freuen und in diesem Spiel war auch schon abzusehen, wohin die Reise spielerisch geht.

Arbeit muss weiterhin in die erfolgreiche Einbindung der Center, das Treffen von Entscheidungen (schießen oder Ziehen), die Schusssicherheit und auf jeden Fall die Trefferquote bei den Freiwürfen investiert werden.
Die Qualität der eigenen Deffense konnte im Hinblick auf die personelle Situation des Gegners nicht abschließend beurteilt werden, hier werden sich in den nächsten Spielen aber sicherlich die anzugehenden Defizite offenbaren, die dann angegangen werden können und werden.