U19-1 kehrt ohne Punkte aus Werne zurück

Gut gestartet, den Mittelteil verschlafen und am Ende zur Form zurückgefunden.....so könnte man den Spielverlauf in Werne an diesem Wochenende beschreiben.


Die mit einem, in doppelter Hinsicht, ehr kleinen Kader von 9 Ladies angereisten Wuppertalerinnen präsentierten sich zunächst im ersten Viertel auf Augenhöhe.

Mit der Mann-Mann Verteidugung ließen sie recht üppige 21 Punkte zu, konnten selbst aber auch immerhin 17 Zähler auf Ihrem Konto verbuchen.Hier lobend hervorzuheben ist, dass bereits im ersten Viertel 6 unserer 9 Spielerinnen einen oder mehr Körbe erzielen konnten, also alle in der Offense Chancen suchten und zum großen Teil auch verwerteten.

Leider konnten unsere erfahrenen Center nach dem ersten Viertel auch bereits jeweils 2 Fouls auf Ihrem Konto verbuchen, und die Bewegung zurück nach Ballverlusten und erzielten Körben sowie die Zuordnung der Gegenspielerinnen ließ zu wünschen übrig. Deshalb wurde zu Beginn des 2. Viertels auf eine Zonenverteidigung umgestellt.


Diese Umstellung machte leider keinen entscheidenden Unterschied, was die Punktausbeute der Gegnerinnen anging, die entschlossen den Weg zum Korb oder den freien Schuss suchten. Leider schafften es unsere Mädels im 2. Viertel nicht mehr den Weg zum Korb zu finden und sich freie Würfe zu erarbeiten, da sie sich oft gegenseitig die Räume eng machten und die freien Mitspielerinnen nicht im richtigen Moment fanden. Daraus resultierten magere 9 Punkte in diesem Viertel und somit ein 14 Punkte Rückstand zur Halbzeit.


Ähnlich stellte sich das Bild im 3. Viertel dar, wobei erschwerend hinzu kam, dass sich die Schützin der Heimmannschaft hier mit insgesamt 3 clever herausgespielten Dreiern auf sich aufmerksam machen konnte, während bei uns lediglich 2 unserer 9 Mädels punkteten.


Lobend hervorheben muss und möchte ich die Einstellung, mit der die VSTVlerinnen dann ins 4. Viertel starteten. Alles was sie die letzten 2 Viertel vermissen ließen (gute Positionierung im Raum, erkennen und Nutzen von Lücken, präzises Passspiel auf den freien Mann, Mut und Durchsetzungsvermögen beim Zug zum Korb, die nötige Agressivität in der Deffense) hatten sie auf einmal wiedergefunden.

So wurde das 4. Viertel versöhnlich mit einem knappen 20:18 Vorteil für die Heimmannschaft abgeschlossen und der Gewissheit, dass man, bei einer konzentrierten Leistung im Rückspiel, eine echte Chance auf ein knappes Spiel und sogar einen Sieg gegen eine äußerst fairen und netten Gegner haben wird.


Freiwürfe: 8/14


Es spielten:

Kraus vom Cleff, I. (2)

Schneider, B. (14)

Seyfi, E. (4)

Wentzel, E. (9)

Alfaro Solano, C. (16)

Rhode, L. (3)

Parczanny, L.

Benecke, J. (4)

Petri, C.