U15 siegt nur zu fünft unerwartet in Hilden

Am Sonntagmorgen (25.10.2015) reisten wir zwar nur mit fünf Spielerinnen, aber mit einer vollen Fankurve nach Hilden. Wir waren alle motiviert trotzdem alles zu geben, jedoch schwand die Hoffnung auf einen Sieg als die Gegnerinnen vollzählig die Halle betraten. Elf, meist weit größenüberlegene Hildenerinnen standen uns nun gegenüber.


Die Ansprache unseres Coaches Eyleen rüttelte uns wieder wach. Wir starteten motiviert und zwangen den gegnerischen Trainer schnell zu einer Auszeit. Da wir auf keine Auswechselspielerinnen zurückgreifen konnten, nutzen wir jede Auszeit um kräftig durchzuatmen. Trotz der kleinen Unterbrechung ließen wir uns nicht aus unserem Spiel bringen und beendeten das erste Viertel mit einem deutlichen Vorsprung (10-20).

Im zweiten Viertel setzten die Gegnerinnen dann ihre großen Mädels in Szene. Alexia, unsere Größte an diesem Spieltag, kam selbst mit gestreckten Armen und vereinzeltem Springen nicht in diese schwindelerregenden Höhen. Schwindende Kräfte und eine schlechte Freiwurfquote brachten die Gegnerinnen wieder ins Spiel. Mit zwei Punkten Vorsprung gingen wir in die Halbzeitpause (30-32). Gemeinsam beschlossen wir nochmal anzugreifen und den Vorsprung zu vergrößern. Besonders Alexia setzte dies in die Tat um und verwandelte Fast-breaks, Korbleger und offensive Rebounds. So konnten wir uns einen kleinen Puffer von sieben Punkten erkämpfen und ins letzte Viertel starten (38-45).


Die Konzentration und Souveränität in der Offensive ließen jetzt nach und so mussten wir die Führung in der fünfunddreißigsten Minute zum ersten Mal abgeben. Nach dem direkten Ausgleich kamen wir zu einer Auszeit zusammen. Unser Coach Eyleen musste jetzt leider gehen, da sie mit ihrer Mannschaft noch ein Spiel in Duisburg wahrnehmen musste. Für die letzten fünf Minuten übernahmen Charlotta und die verletzte Spielerin Marie das Coaching. Die Defensive der Hildenerinnen wurde noch einmal intensiver, aber auch foullastiger. Die so entstandenen Freiwürfe verwandelte Marlen alle und ihr letzter Korbleger führte uns zum knappen und unerwarteten Sieg (54-56).

 

Es kämpften bis zur allerletzten Minute:

 

Leonie, Luka (2), Eleni (2), Alexia (23), Marlen (29)