U19 verpasst Sieg in Bochum

Zu ungewohnter Spielzeit am vergangenen Mittwoch um 20 Uhr in Bochum wollte die u19 wieder in die Erfolgsspur zurück finden. Die Zeichen dafür standen im Vorfeld gut, hatte man doch im Training zuletzt vernünftig arbeiten können. Dennoch ergab es sich, dass mit Svenja, Pauline, Luisa, Carlotta, Benita und Kim doch eine große Zahl an gesetzten Spielerinnen nicht mitreisen konnte. Somit fanden letztendlich 9 Spielerinnen gerade noch pünktlich den Weg auf 1/3 Spielfeld in Bochum.

 

Dass man sich vorgenommen hatte, ein Spiel auf Augenhöhe abzuliefern, zeigte sich in den ersten Spielminuten: Ein direkter Schlagabtausch und viele gute Aktionen zum Korb von Seiten des VSTV ließen den Spielverlauf offen (10:11, 8. Minute). Aufgrund einiger Unachtsamkeiten im Passspiel kamen die Astro Stars daraufhin jedoch zu vielen einfachen Punkten und konnten sich zum Viertelende hin etwas absetzen (12:18). Sollte man nun erwarten, dass die VSTVlerinnen nun achtsamer mit dem Ball umgingen, so musste man sich eines Besseren belehren lassen: Immer wieder ließ man sich im 2. Und 3. Viertel zu Fehlpässen verleiten, die fast immer von den Bochumerinnen in cleveren Fastbreaks verwertet wurden. Auch große Lücken in der Mitte der VSTV-Zone ließen sich erst allmählich schließen. Somit sah man sich vor dem letzten Viertel auf einmal einem 30 Punkte Rückstand ausgesetzt, obwohl doch viele Spielerinnen an diesem Tag im Vergleich du den vorherigen Wochen eine bessere Leistung ablieferten. Im letzten Viertel ging es dann schließlich nur noch um Ergebniskorrektur, die Wuppertalerinnen spielten wieder unbefangener auf und nutzten ihre Chancen besser, sodass das Schlussviertel zum besten Spielabschnitt wurde, den man dennoch abgeben musste. Das Endergebnis war mit 44:79 aus Wuppertaler Sicht vielleicht etwas zu deutlich, die Punkte blieben jedoch nicht unverdient in Bochum.

 

Fazit: Wenn man vorne leichtfertig völlig freie Chancen vergibt und keine 80 Punkte macht, darf man hinten eben auch keine 79 Punkte kassieren. Insbesondere das Umschalten nach hinten muss verbessert (und da hilft im Training leider auch nur Laufen) und die Fehlpassquote deutlich verringert werden, damit man gegen die kommenden starken Spielgegner aus Opladen und Bielefeld mithalten kann. Besser als zuvor funktionierten der Spielaufbau, das nutzen der Systeme und die Reboundarbeit, was angesichts einer 35 Punkte Niederlage aber nicht vergessen lässt, wie viel in den kommenden zwei Trainingswochen zu tun bleibt.


Es spielten für den VSTV:

 

Kraus vom Cleff, Roling (13), Seyfi, Wentzel (4), Parczanny (1), Alfaro Solano (16), Rohde (4), Wiemann, J. Benecke (6)

 

 

FW: 6/9