1.Herren gewinnt glücklich, aber verdient 90:82

Nach einer kleinen Niederlagenserie von vier Spielen in Folge war den Südwestlern nach dem 90:82-Erfolg gegen den Konkurrenten im unteren Tabellenbereich aus Bad Münstereifel die Erleichterung anzumerken.

Von Beginn konnte man spüren, dass die Jungs um Trainer Zuri Williams gewillt waren, die Defizite der letzten Spiele abzustellen. Ein Manko war in den letzten Spielen die Offense. Die Punkteausbeute verschlechterte sich von Spiel zu Spiel von etwas über 60 bis nur noch knapp über 50. Und das ist defintiv zu wenig.

So sollte mehr mannschaftliches Zusammenspiel zum Erfolg führen. Dreh- und Angelpunkt war wieder Marco, der aufopferungsvoll die Fäden zog und entweder die Mitspieler in Szene setzte oder selber den Korb attackierte und entscheidende Treffer setzte. Auch Ibo merkte man deutlich an, dass er nach Ballerhalt nicht sofort den Weg auf Biegen und Brechen zum Korb suchte, sondern in schweren Situationen eher den besser postierten Mitspieler suchte.

Wichtige Punkte markierte in vielen Phasen Max, dem der unbedingte Siegeswille anzusehen war und eine hochkonzentrierte Leistung ablieferte. 

 

Mit der Einstellung erarbeitete man sich eine andauernde Führung - mal mehr, mal weniger. Aber doch beruhigend bald im zweistelligen Bereich.

 

Trotzdem wurde es zum Schluss noch einmal spannend - zu spannende für den Geschmack der Zuschauer. Bei noch knapp zwei Spielminuten und einer vermeintlich sicheren 12 Punkte-Führung entschloss sich der Coach eine Spielformation aufs Feld zu bringen, die auch die Zuschauer als äußerst gewagt ansahen. In erster Linie Spieler, die fast das ganze Spiel von der Bank verfolgt haben, sollten den Vorsprung verwalten. Das ging aber total nach hinten los. Setzte der Eifeler Caoch alles auf eine Karte und brachte seine Scharfschützen aufs Feld, witterten die Gäste nach dem ersten Ballgewinn nach Vollfeldpresse und einem anschließenden Dreier Morgenluft und wiederholten das gleich noch zweimal. Nervenflattern auf dem Spielfeld: völlig unnötig zu diesem Zeitpunkt. Erst die schnelle Einwechslung der erfahrenen Spieler brachte die nötige Ruhe ins Spiel und letztendlich den Erfolg.


Es kamen zum Einsatz:

Braun, L. , Tomanek, Braun, M. (10) , Kilic, Haack, M. -C- (23), Pook (4), Ekong (3), Lovric (22), Ogunjimi (8) , Azzouz (18), Prahm (2)