U14-1 siegt gegen starke Uerdinger

In der diesjährigen Regionalliga gibt es zwei Gegner, die sich auf Augenhöhe begegnen. Ein Team kommt aus Uerdingen und war am Samstag zu Gast.

 

Beeindruckende Länge hatten die Krefelder aufzubieten.  Mit dieser neuen Erfahrung kamen unsere Jungs zunächst nicht so gut klar. Am ehesten nahm zunächst Michel die Herausforderung an. Er sollte eine baumstarke Partie abliefern. Mit ordentlich Zug zum Korb hielt er das Spiel im ersten Viertel offen. Von den 14 Zählern steuerte er allein 8 bei.

Nach einem nervösen ersten Viertel mit vielen kleinen technischen Fehlern und vergebenen, einfachen Körben, unentschieden 14:14.

Des Coaches Mutmaßung, dass dieses Spiel erst im letzten Viertel entschieden wird, sollte voll zutreffen.

 

Das zweite Viertel lief deutlich besser. Beide Teams spielten ihre starke Offense aus. Unser schlechtes Reboundverhalten spielte den Brettspielern in die Hände und somit bedurfte es eigener 23 Punkte, um die 18 Punkte der Gegner auszugleichen. Am Reboundverhalten müssen unsere langen Jungs massivst arbeiten.

 

Die 5 Punkte-Führung zur Halbzeit (37:32) wurde zu Beginn der zweiten Hälfte zwar auf 9 Punkte ausgebaut (49:40), verwandelte sich aber innerhalb von  nur vier Minuten in einen 4-Punkte Rückstand (49:53). Die fällige Auszeit brachte wieder etwas Ruhe und eine knappe Führung nach drei Vierteln (55:54). So läuft das im Basketball. Fast normal!

 

Das letzte Viertel  brachte die Entscheidung zugunsten unserer Jungs, auch begünstigt dadurch, dass die kleine Bank der Gäste kräftemäßig ziemlich am Ende war und kleinere Verletzungen den Ausfall zweier wichtiger Spieler bedeutete. So konnte der Vorsprung kontinuierlich ausgebaut werden. Am Ende ein verdienter, hart erarbeiteter 80:69-Erfog, der seine Spuren hinterlassen hat.

 

In diesem Spiel, in dem Körperlichkeit gefragt war, kam der ein oder andere etwas an seine Grenzen. In solchen Partien kann man nur bestehen, wenn man den körperlichen Einsatz annimmt und versucht dagegen zu halten. Das fällt einigen noch schwer, speziell unseren Leichtgewichten. Aber Max und Tolga haben gezeigt, dass kleinere Spieler eine wichtige Rolle spielen können.

 

Aus diesem Spiel haben die Jungs aber viel mitgenommen. Jeder hat auf seine Weise gelernt (oder sollte es zumindest getan haben).

Justus, Max, Mike, Eric, Tolga, Finn, Niklas, Michel, Felix, Johannes