U15-1 siegt mit irrer Energieleistung

Vorweg: für Aushilfscoach Klaus war es eine Ehre diese Mannschaft coachen zu dürfen.

 

Mit nur fünf Spielerinnen reiste man ohne die verhinderte Stamm-Trainerin Eyleen nach Düsseldorf zur dortigen International School. Angesichts der prallvollen Bank der Gastgeber stellte man sich der Herausforderung dieses Spiel auf jeden Fall vollzählig zu Ende bringen zu wollen. Also war eiserne Disziplin in der Defense und Tempoeinteilung in der Offense angesagt.

Die Mädels legten im ersten Viertel los wie die Feuerwehr. Mit viel Tempo wurden die Angriffe vorgetragen, nach sieben Minuten  stand es 13:4. Die Gäste kamen zum Ende des Vierteles etwas besser isn Spiel und nutzten die Phase der Atemlosigkeit, um den Rückstand zur Viertelpause auf 6 zu reduzieren.

Jetzt war Coaches Arbeit gefragt. Klare Anweisung das Tempo runterzufahren. Einen 5000 Meter-Lauf im 100m-Lauftempo hält keiner durch. 

Die Vorgabe wurde sehr gut von Marlen als point guard umgesetzt, allerdings litt der Angriffsrhythmus etwas darunter, weil kein geordnetes set play zustande kam. Die Düsseldorferinnen hingegen wurden etwas zielsicherer und holten den Rückstand auf. Das musste man aber in Kauf nehmen angesichts der drohenden Erschöpfung. Mit viel Geschick und Ausnutzen der Auszeitpausen retteten die fünf tapferen Mädchen eine 32:26 Führung in die Halbzeit. Die Gesichtsfarbe einzelner Spielerinnen und die angesammelten drei Fouls von Joa machten ein wenig Sorgen. Aber nur wenig.


In Halbzeit zwei wurde ein weiterer Kraftsparmodus verordnet: stark absinkende Defense und Konzentration auf die Arbeit in der Zone. Von außen waren die Düsseldorfer Mädchen absolut ungefährlich. Das Konzept ging auf.  Allerdings verrichteten die Mädchen noch zwanzig Spielminuten Schwerstarbeit. Unter Schmerzen und Tränen wurde gelaufen, gesprungen, geschimpft, gelacht und gehofft: gehofft, dass das am Ende reichen würde. Und das tat es: kontinuierlich wurde der Vorsprung ausgebaut und im letzten Viertel sogar noch einmal das Tempo angezogen. Im letzten Viertel gelangen den Gastgebern nur noch vier Punkte, allerdings schickte die Trainerin auch nach und nach Spielerinnen ins Rennen, die noch nicht über viel Erfahrung verfügten.

 

Fix und fertig feierten sich die VSTVlerinnen nach der Schlusssirene völlig zurecht selber und nahmen einen 61:38-Erfolg mit nach Hause.

 

Mädels, was ihr da geleistet habt: Hut ab! Es hat einen Riesenspaß gemacht euch zu coachen!

Marlen und Carla die unermüdlichen Antriebsmotoren, die sich auch durch kleine Nickeligkeiten nicht aus der Ruhe bringen ließen und das Spiel sehr gut kontrollierten;

Paula sorgte mit ihren geschickten cuts für viel Unruhe unter des Gegners Korb und erfüllte ihre Aufgabe als Helfer in der Defense tadellos;

Joa zeigte viel Präsenz unter dem eigenen und dem gegnerischen Korb und musste richtig viel einstecken;

Luka hatte viele Jobs zu erfüllen, löste ihre Aufgaben sehr zuverlässig und war am Ende völlig platt.