U16-1 lässt sich von Schwelm aus der Spur bringen

Weiterhin ohne Nino, aber dafür erstmalig mit Henk und mit 12 Spielern ging es in das schwierige Spiel gegen die Baskets Schwelm. Schnell wurde deutlich, dass auch in diesem Spiel wieder athletische Vorteile für unsere Jungs bestanden, welche durch konsequente Züge zum Korb genutzt werden sollte. Da hatte man jedoch die Rechnung ohne die gegnerische Trainerin gemacht. Wird im Jugendbereich der SW Baskets durchweg noch eine regelkonforme Mann-Mann Verteidigung im Jugendbereich geschult, parkten beim Zug zum Korb teilweise 4 Spieler in der Zone der Gäste und machten den Zug zum Ring so unmöglich. Leider wurde dies auf vielfachen Hinweis an den jungen, alleine pfeifenden Schiedsrichter nicht geahndet, was die Frustration der SW-Spieler an einigen Stellen erklärte, jedoch nicht der wichtigste Grund für die heutige Niederlage war.

Auf etwaige Begleiterscheinungen muss sich ein Team auch im Jugendbereich einstellen und sich in erster Linie mit der eigenen Leistung beschäftigen. Leider gelang dies nicht und besonders die Leistungsträger der SW Baskets, welche ein Vorbild für die jüngeren Spieler sein sollten, agierten heute viel zu lethargisch. So konnte man nach einer 31:26 Halbzeitführung resultierend aus der guten Verteidigung noch mit Schwung aus der Halbzeit kommen und auch Henk fügte sich an vielen Stellen gleich gut ein. Jedoch verlor man danach völlig den Faden, auch zwei sehr frühe Auszeiten konnten wenig daran ändern. So kippte das Spiel im vierten Viertel und verpasste unseren Jungs, welche individuell heute sicherlich das bessere Team waren, einen ordentlichen Denkzettel was die Einstellung zum Spiel angeht. In der kommenden Woche wird diese unnötige 58:63 Niederlage sicher nochmal Thema werden, um am nächsten Wochenende im Lokalderby gegen Kult Sport Wuppertal ein ganz anderes Gesicht zu zeigen!


Nun stehen vor der Pause über Weihnachten noch drei Spiele gegen Kult Sport Wuppertal, Iserlohn und Hagen-Haspe an, welche alle drei siegreich gestaltet werden können, wenn das Team sich wieder auf die eigene Leistung fokussiert und alles abrufen kann. Aktuell steht man in der Liga hinter Hagen auf einem geteilten zweiten Platz mit Uerdingen, Schwelm und Duisburg.


Es kamen zum Einsatz:

Orf, Hemmer, Heuwold, Houssou, Sanque, Wagner, Droste, Bausch, Abeshi, Aldenhoven, Mohammed, Kremer