Mit Simon kam der Lauf der U14-1

Wer die Spielberichte der U14 verfolgt, dem ist der Name Simon nicht geläufig. Ein neuer Spieler? Weit gefehlt. Später mehr.

 

Ohne die für eine Kadermaßnahme abgestellten Michel und Felix und den verhinderten Eric ging man in die Partie gegen Schwelm. Die Vorzeichen standen eigentlich gut, steht man in der Tabelle doch recht deutlich vor den Nachbarn. Aber jedes Spiel muss erst einmal gespielt werden.

 

Die Jungs legten einen Bilderbuchstart hin und setzten die Gastgeber massivst unter Druck. Bereits nach drei Minuten eine 13:2 Führung. Eine frühe Auszeit brachte dann etwas Ruhe ins Spiel und die Presse konnte geschickt ein ums andere mal überspielt werden. Dem eindimensionalen set play mit pick´n roll fiel uns zunächst nicht viel Fruchtbares ein, so dass der Vorsprung dahin schmolz und zum Ende des ersten Viertels eine knappe 26:24-Führung auf der Anzeigetafel stand. Defintiv musste sich einiges in der Verteidigung ändern.

 

So langsam aber sicher bekam man den einzigen Spielzug der Gegner in den Griff und ließ in Viertel zwei nur noch 14 Punkte zu. Die Offense lief aber auch nicht so gewohnt rund – viele Ballverluste durch technische Fehler und schlechte Umsetzung der taktischen Vorgaben.

Aber dann: beim Stand von 41:38 in der 18. Minute traf besagter Simon in der Halle ein. Mit Simon, Lennis Papa, die gute Seele des Teams , ging die Post ab. Ein 8:0 Lauf in den letzten zwei Minuten vor der Halbzeit ließ das Ergebnis entspannter aussehen. 49:38 !

 

Kurz in der Halbzeit die wichtigsten Dinge skizziert, wie gespielt werden soll, wurde die zweite Halbzeit mit Volldampf angegangen. Der Hinweis, dass unsere Defense deutlich intensiviert werden muss (was man sich bei gerade einmal drei Teamfouls durchaus erlauben konnte), wurde befolgt und umgesetzt. Und mit Leitwolf Justus vorne weg wurde ein wahres Offensiv-Feuerwerk gezündet. Der Simon-Effekt zog. Schwelm fiel nichts mehr ein, hatten wir die Pick´n roll-Waffe vollständig entschärft. Es gab keinen Plan B mehr. 75:47 nach Viertel drei: die Nummer war durch.

 

Aber wenn unsere Jungs erst einmal außer Rand und Band sind, dann kann man sie auch schwer wieder einfangen. Auch unsere „zögerliche Abteilung“ beteiligte sich an den frechen Aktionen und freute sich, dass der Mut belohnt wurde. Es wurde der Hunderter angepeilt und tatsächlich in der letzten Minute erzielt.

Nicht zuletzt durch eine überragende Leistung von Justus (seine 39 Punkte müssen an dieser Stelle einfach mal erwähnt werden) konnte das Spiel – eigentlich wie erwartet  -  gewonnen werden(Endstand 100:53). War aber mehr Arbeit, als zunächst  gedacht.

 

Die Sieger: Leonidas, Justus, Lazar, Mike, Max, Tolga, Finn, Niklas, Christopher, Johannes