U14-1 mannschaftlich überzeugend

Über welch gut bestückten Kader die U14-1 verfügt, zeigte sie am letzten Samstag gegen die Gäste auf Kamp-Lintfort. Denn mit Justus, Lazar und Finn fehlten drei Spieler, die ansonsten dem Spiel den Stempel aufdrücken.

Schon in der Trainingswoche wurde daran appelliert, dass keiner sich hinter dem Rücken eines anderen zu verstecken hat, sondern jeder mit Selbstvertrauen wirksame  Aktionen fahren kann und soll. Und so geschah es. Eric übernahm abwechselnd mit Tolga die Kommandostelle point guard. Beide machten ihre Sache richtig gut. Sie kontrollierten den Angriff und setzten selber immer wieder Wirkungstreffer in die gegnerische Abwehr.

 

Zum Spielverlauf: erst einmal standen wir bis ca. zehn Minuten vor Spielbeginn alleine in der Halle. Die Trikots der Gäste waren noch auf der Autobahn unterwegs und die bereits anwesenden Spieler machten keine Anstalten sich warm zu spielen.

Mit etwas Verspätung konnte das Spiel beginnen und wir waren von Beginn an sehr gut drauf. Nach vier Minuten stand es 12:4.

Der Motor geriet nun etwas in Stottern und die Gäste glichen mit zwei offenen Dreiern und einem weiteren Feldkorb aus. Der Lauf der Niederrheiner wurde durch eine Auszeit gestoppt. Aber nicht genommen von den SWlern, sondern von den Gästen. Das Angebot nahmen die Gastgeber natürlich gerne an  und ließen den Rest des Viertels keinen Feldkorb mehr zu, netzten aber selber 15 Punkte ein. 27:13 nach Viertel 1. Bereits zu diesem Zeitpunkt trugen sich 7 Spieler in die Punkteliste ein.

 

Im zweiten Viertel stieg noch einmal die Verteidigungsintensität, so dass lediglich ein einziger Feldkorb zugelassen wurde. Die Zuschauer bekamen ein sehr anständiges U14-Spiel zu sehen. Halbzeitstand 52:18.

 

In Viertel drei wurde der Angriffsturbo noch einmal einen Gang hoch geschaltet, so dass satte 30 Punkte dazu kamen. Die Gäste mühten sich redlich, fanden aber am heutigen Tag keinen Schwachpunkt in unserem Team.

Das Spiel war natürlich schon lange entschieden und so plätscherte die Partie im letzten Viertel zunächst so vor sich hin. Mit einer Auszeit fünf Minuten vor Ende wurde die Parole „Kuchenpresse“ ausgerufen: mit mehr Dampf sollten die fehlenden 12 Punkte bis zum Hunderter her.

Und so geschah es. Angetrieben vom Appetit nach Süßem gelang Michel der erlösende Treffer und krönte seine gute Leistung mit dem Titel Topscorer.


Am heutigen Tag überzeugten durchweg alle Jungs: egal ob Lenni, Max, Mike, Niklas, Christopher, Felix, Johannes und die bereits erwähnten Michel, Eric und Tolga: gegen dieses erfolgreiche Kollektiv, demnächst wieder komplettiert mit unseren drei Abwesenden, müssen unsere Kontrahenten um die anvisierte Regionalliga-Krone erst einmal bestehen.