Fahrkarten-Festival im U14-1 Spiel

Spiel 1 nach der Hagen-Pleite von vor 14 Tagen: Zielsetzung sollte sein zu zeigen, dass man das Basketballspielen nicht  verlernt hatte.

Konsequent und engagiert begann das Spiel. Die Gegner gegenüber dem Hinspiel auch schon viel besser aufgestellt, spielten einen flotten Streifen. Unsere Defense hatte alle Hände voll zu tun, die Angriffsbemühungen zu unterbinden. Das gelang zunächst recht gut, wurden dem Gast aus Boele-Kabel im ersten Viertel lediglich 7 Punkte zugestanden.

 

Selber gestaltete sich die Ausbeute erfolgreicher, allerdings versäumte man durch acht liegen gelassene Freiwürfe einen größeren Abstand zu erarbeiten. Nach dem ersten Viertel eine 21:7-Führung und den Eindruck, ganz gut aufgelegt zu sein.

 

Einigen Akteuren klebet heute das Abschlusspech an den Händen. Unsere längere Garde ließ eine Vielzahl von ordentlich herausgespielten Bällen bzw. Nachlegern nach guten Offensivrebounds liegen, dass man damit gut und gerne ein zweites Spiel gewinnen könnte.

Zu unserer Beruhigung erging es den Gästen nicht besser. Das zweite Viertel endete sensationell 5:9 für die Hagener.

Nach dem Wechsel lief die Angriffsmaschinerie deutlich besser an. Mit 24 Zählern bewegte man sich im zufriedenstellenden Bereich. Hatte beim Zwischenstand nach den dritten Viertel (50:27) allerdings viel Glück, dass die Gäste ganze zehn Freiwürfe liegen ließen. Ein Festival der Fehlwürfe am heutigen Tag.

 

Die Zuschauer bekamen kein sonderlich schönes Spiel zu sehen. Die auf beiden Seiten sehr kleinlich pfeifenden Schiedsrichter trugen mit insgesamt 49 geahndeten Fouls ihres dazu bei, dass dieses Spiel nachhaltig nicht in Erinnerung bleiben wird.

 

Positiv durchaus die Einstellung zur Defense. Bei den meisten Jungs war die Freude zu erkennen dem Gegner keine Zeit zum atmen zu lassen und Fehler zu provozieren. Das haben wir viel besser gemacht, als noch vor zwei Wochen.

 

Am Ende ein verdienter 67:31 Erfolg, der allerdings auch wieder zeigte, dass es in der Entwicklung der Kinder eine wachsende Kluft gibt, die es möglichst schnell zu schließen gilt.

 

Gegen ein sehr sympathisches Team inkl. Trainer gewannen Leonidas, Justus, Lazar, Mike, Eric, Max, Finn, Niklas, Christopher, Michel, Felix, Johannes