U14 I im Lokalderby sicher zum Sieg

Die Saisonvorbereitung konnte schlechter kaum laufen. Mit der denkbar knapp verpassten NRW-Liga Qualifikation im Mai war die Motivation für diese Saison erst einmal auf dem Tiefpunkt. Welche Ziele sollte man sich jetzt setzen?

 

Dazu kam der Verlust von Landeskaderspieler Lazar, der sich in Richtung Hagen orientiert hat. An dieser Stelle wünschen wir ihm alles Gute und heißen ihn immer herzlich willkommen, wenn es ihn in unsere Halle ziehen sollte.

 

Gian Luca laborierte wochenlang an einer Verletzung im Hüftbereich und wurde erst kurz vor Saisonbeginn wieder fit. Leonidas fiel bis zu den Sommerferien komplett aus und war erst nach den Ferien wieder an Board. Die schlechten Nachrichten komplettierend entschied sich Tolga aus persönlichen Gründen diese Saison nicht in der U14-1 starten zu wollen.

 

 

 

Das alles schweißte die Jungs aber erst richtig zusammen. Mit Justus, Finn, Lenni, Niklas, Max S. und Christopher verfügt das Team über Regionalliga erfahrene Spieler, Max L., Timo und Gian Luca konnten sich in der letztejährigen U14 Oberliga beweisen, Fynn und Torben gehen angefixt durch die außerordentlich erfolgreiche U12 Saison 2015/2106 ins Rennen. Den größten Sprung machte Lucas, der noch letztes Jahr in der U12 Kreisliga am Start war und sich mit viel Ehrgeiz ins Team spielt.

 

Also: alles in allem genug Qualität, um eine gute Rolle in der Regionalliga zu spielen. Und das wollte man am ersten Spieltag gegen den Lokalrivalen Barmer TV auch direkt zeigen.

 

Die Gäste zeigten sich zwar zahlenmäßig klein aufgestellt, die körperliche Situation konnte man schon als durchaus rustikal bezeichnen. Somit erwartete uns viel Arbeit.

 

 

 

Die wurde aber exzellent angenommen. In der Defense wurde sehr viel Druck aufgebaut, so dass nach 5 Minuten bereits eine 12:2 Führung auf dem Tableau stand. Gästecoach Moritz Freitag sah sich gezwungen eine Auszeit zu nehmen. Mit wenig Erfolg. Das erste Viertel ging 27:8 an uns.

 

 

 

Nun wurde viel gewechselt und der Spielfluss ging etwas verloren. Aber das konnte man sich leisten. Alles in allem behielt man das ganze Spiel über die Kontrolle.

 

Die Erkenntnisse dieses Spiels waren, dass einige Spieler in der Intensität und Übersicht noch etwas zulegen müssen. Es ist halt keine U12 mehr. Hier ist mehr Geschwindigkeit angesagt. In den Pässen, in der Entscheidungsfindung, überhaupt in allem. Die Regioerfahrenen Spieler zeigten in vielen Phasen, wie das auszusehen hat. Alle anderen finden sich schnell rein. Das zeigen sie im Training mit viel Fließ.

 

 

 

Ohne in der Gänze vollständig zu überzeugen setzte man sich am Ende deutlich mit 77:48 durch. Aber ohne ein Testspiel in der Vorbereitung war auch nicht viel mehr zu erwarten. Das wird in den nächsten Spielen stetig besser.