Krimi mit Happy End für U17

Das erste Heimspiel unserer U17 Mädels fand am letzten Sonntagnachmittag im SZ statt. Gast war die U17 aus Hilden, die erfahrungsgemäß mit einigen guten langen Leuten aufwarten können.

Die Gäste nutzten von Anfang an die Möglichkeit ab der Spielklasse U17 auch eine Zonenverteidigung anzuweden (in jüngeren Spielklassen noch nicht erlaubt) und stellten, auf Grund der bereits angesprochenen gut ausgebildeten langen Leute, unsere Mädels damit vor ein großes Problem in der Offense. Unsere Mädels ließen sich von der kompakt stehenden Zone mit großen Spielerinnen vom Zug zum Korb abhalten und nahmen ehr Schüsse, die leider nicht immer gut herausgespielt waren und somit auch nur unterdurchschnittlich oft den Weg ins Netz fanden.

In der Deffense hatten wir Probleme die größte Centerspielerin in den Griff zu bekommen und einige glückliche Distanzwürfe fielen bei den Hildenerinnen leider auch besser als bei uns. So punkteten die Gäste weiter während unser Punktekonto nahezu unbewegt blieb.

So liefen wir leider zur Halbzeitpause einem Rückstand von 4 Punkten hinterher, allerdings ohne größere Foulprobleme und mit einigen Minuten für jede Spielerin. Tapfer schlug sich auch unser letzter Neuzugang Widad im ersten Ligaspiel.

 

In der 2. Halbzeit suchten die Wuppertalerinnen verstärkt den Zug zum Korb, angeführt von Paula Raak. Leider landeten noch allzu viele Bälle in den Händen der Hildenerinnen und so konnten wir uns noch nicht heranarbeiten. Positiv in dieser Phase ist zu bemerken, dass die Gäste schon in dieser Phase relativ viele Fouls verbuchen mussten.  So endete das 3. Viertel mit 35:23 Punkten zu Gunsten der Gäste. Zu bemängeln ist in jedem Fall unsere Freiwurfquote. Wir verschenkten die Chance uns Punkt für Punkt näher heranzuarbeiten und liefen weiter dem größer gewordenen Rückstand hinterher.

 

Im 4. Viertel fassten sich alle Mädels ein Herz und suchten den Weg zum Korb und ackerten in der Deffense, besonders unser Terrier-Team Marlen und Carla machte dem Gegner den Ballvortrag schwer. Marie hielt derweil bis auf wenige Ausrutscher die gegnerische Centerin in Schach und so arbeiteten wir uns langsam heran.

 

Mit 1 Punkt Vorsprung, jeder Menge grauer Haare mehr beim Trainerteam und erhöhtem Puls auf der Bank, wurde die Ansage, den letzten Angriff nach der Auszeit auszuspielen, gut umgesetzt und so das Spiel über die Zeit gerettet.

 

Die erste Trainingseinheit zu Freiwürfen haben wir schon hinter uns, einige technische Feinheiten sind definitiv wieder auf den Trainingsplan gerückt und die Offense gegen eine Zone wird verstärkt geübt werden (keine Sorge Mädels -> DARAN arbeiten auch eure Trainerinnen heute noch….Zone ist eklig ;-) ).

 

Punkteverteilung: P. Raak 2; M. Modrzewski 17; C. Sonnenschein 6; A. Masiala 2; M. Hübner 7; C. Petri 6, ohne Punkte aber auch wichtig: L. Krause, H. Wicht, W. Dizane, A. Kaurin