Fazit der U17 zum Ende der Hinrunde

Zum Ende einer bis dato positiven Hinrunde mussten die u17erinnen zwei Niederlagen hinnehmen. Kurz vor Weihnachten verlor man in Bochum 33:64; die Weihnachtspause war für alle Köpfe, Beine und Wurfhände enorm wichtig.

 

Im neuen Jahr muss man zudem auf Carla Sonnenschein, bis zu ihrer Verletzung an 3 der 4 Saisonsiege maßgeblich beteiligt, verzichten. Für die verbliebenen 10 Spielerinnen gilt es daher, mit viel Einsatz diese Lücke zu kompensieren.

 

Im letzten Hinrundenspiel empfingen die VSTVlerinnen dann im ungewohnten Spielort Blutfinke die schwer ausrechenbaren Mädchen der SFD Düsseldorf. Eine 52:96 Niederlage schmälert aber auf den ersten Blick die zeitweise ansprechende Leistung der Wuppertalerinnen. In der ersten Halbzeit hatte man dem Tempo und der technischen Stärke einiger Gegenspielerinnen, die zudem eine enorm hohe Trefferquote hatten, kaum etwas entgegen zu setzen. In der Manndeckung hatten die VSTVlerinnen ihre Gegnerinnen nie im Griff und die Zonenverteidigung versprach nur leichte Besserung. 17:52 zur Halbzeit, ein unaufholbarer Rückstand. Wer aber vermutete, dass die Wuppertalerinnen nun die Köpfe hängen ließen, der täuschte sich gewaltig. Mit nur noch 6 Spielerinnen in der 2. Halbzeit, da die Mannschaft sich terminlich bedingt immer weiter reduzierte, geriet das 3. Viertel zu einem wahren Schützenfest auf Augenhöhe (25:25). Die gesamte Mannschaft zeigte Moral, hielt zusammen und konterte nun auch die Düsseldorferinnen ein ums andere Mal aus. Dabei wurden viele Angriffe mit sehenswerten Passstafetten zu Ende gespielt und wie so oft führte der Zug zum Korb zu deutlich mehr Erfolg als die schweren Würfe von außen. Mit 35 erzielten Punkten in der 2. Halbzeit kann man daher sicherlich zufrieden sein, wohingegen in der Verteidigung (und das ist immer Willenssache!) bei allen Spielerinnen noch Luft nach oben ist.

 

Mit einer Bilanz von 4 Siegen und 5 Niederlagen bei einem verbleibenden Kader aus 5 erfahrenen Spielerinnen, 4 Neuanfängerinnen und einem u15- Küken können aber alle sicherlich zufrieden sein. Man hat sich als Mannschaft zusammen gefunden und muss nun hoffen, möglichst verletzungsfrei durch die Saison zu kommen. Dann ist eine Wiederholung der Hinrundenbilanz und vielleicht der ein oder andere Sieg dort, wo man in der Hinrunde noch knapp das Nachsehen hatte, möglich.

 

Es spielten für den VSTV:

P. Raak, H. Wicht, M. Hübner, M. Modrzewski, C. Petri, J. Stöttner, A. Masiala, L. Krause, A. Kaurin