U12 I auf der Suche nach der Leichtigkeit

Nach der Winterpause wollte die U12 an die guten Leistungen des Jahres 2106 anknüpfen. Eine gute Gelegenheit dies zu zeigen sollte gegen den direkten Tabellennachbarn Rheinstars Köln sein.

 

Zunächst konnte das Spiel in etwa auf Augenhöhe gestaltet werden. Es zeigte sich aber bereits in Halbzeit 1, dass nicht alle Kinder bei der Sache waren und der relativ ausgeglichene Spielstand hart erarbeitet wurde. Im Gegensatz dazu schlugen die Gastgeber aus der Domstadt ein ums andere mal unsere Verteidigung, ließen aber zu unserem Glück viele Möglichkeiten liegen.

So hieß es zum Seitenwechsel lediglich 33:42, die Tendenz aber war beunruhigend.

 

Halbzeit 2 fiel dann in die Kategorie kollektiver Einbruch. Mut- und Ratlosigkeit machte sich von Minute zu Minute entscheidend breit und somit bekam man noch eine richtige Klatsche verpasst. So schlecht hat man sich nur zu Saisonbeginn präsentiert. Die Hoffnung, diese Dinge überwunden zu haben, schwand an diesem Tag. Das war wieder ein Schritt zurück.

 

Eine Woche später hatte man die Chance dieses schlechte Bild wieder gerade zu rücken. Es ging gegen das Tabellenschlusslicht Dragons Rhöndorf, die im Hinspiel noch deutlich auf Distanz gehalten werden konnten. In Viertel 1 knüpfte man leider nahtlos an die desolate Vorstellung der Vorwoche an. Unaufmerksamkeit in der Verteidigung, ungenaue Abschlüsse. Der Start ging mit 4:12 in die Hose. Das beunruhigte den Coach noch nicht, ist ein wechselhafter Spielverlauf keine Seltenheit im Basketball. Um mehr Struktur ins Spiel zu bringen, wurde der gerade erst wieder genesene Till entgegen der eigentlichen Planung früher ins Rennen geworfen. Er fühlte sich aber gut und brachte tatsächlich die gewünschte Sicherheit und Aggressivität mit. In seinem Sog fassten sich die anderen auch ein Herz und verwandelten den Rückstand in eine 19:14-Führung. Sieben Kinder waren an der Punkteausbeute beteiligt. Das die erfreuliche Zwischenbilanz. Mit dabei auch der Neueinsteiger Benedikt, der in seinem ersten Spiel einen durchaus guten Eindruck hinterließ und ordentlich mitmischte.

 

Bis zum Seitenwechsel sollte die Führung nicht mehr hergegeben werden (23:21). Leider waren es wieder einmal die Freiwürfe aus Fouls in der Wurfbewegung, die den Abstand schrumpfen ließ. Aber die Punkteausbeute insgesamt nicht zufriedenstellend.

 

Viertel 3 sollte dann eine deutliche Tendenz nach oben zeigen. Die Verteidigung war aufmerksamer, Fouls hielten sich in Grenzen. Unsere „kleinen Langen“ gingen nun mit viel mehr Energie und Biss zu Werke und sammelten deutlich mehr Rebounds ein, als in Halbzeit 1. Der Angriffsmotor schnurrte besser und so erzielte man in diesem Viertel fast genauso viele Punkte, wie in der gesamten ersten Hälfte. Besonders treffsicher – vor allem aus der Distanz- Mick, der mit zwei Dreiern glänzen konnte.

 

Der 6-Punkte- Vorsprung wurde kontinuierlich bis auf zwischenzeitlich 13 ausgebaut (auch dank der Treffsicherheit aus der Distanz), so dass am Ende ein 61:52 gegen eine deutlich verbesserte Rhöndorfer Mannschaft heraussprang.

 

Alles in allem aber eher eine qualitativ nicht gute Partie, gespickt mit unendlich vielen technischen Fehlern, die in der Menge einer NRW-Partie eigentlich nicht würdig ist. Wir müssen dringend intensiv daran arbeiten.

 

Sebastian, Felix, Tom H., Jonathan, Tom A., Till, Malte, Mick, Theo und Benedikt