U17 mit unglücklicher Niederlage in Hilden

Am Sonntag ging es für die u17 zum Rückspiel nach Hilden. Im Hinspiel hatte man noch knapp mit einem Punkt das Spiel für sich entschieden, musste allerdings im Rückspiel auf die daran beteiligten Carla, Paula und Alexia verzichten. Mit 7 Spielerinnen nahm man sich dennoch vor, das Ergebnis aus dem Hinspiel zu bestätigen, zog am Ende durch eine schwache Schlussphase aber mit 44:48 (17:12, 9:14, 13:8, 5:15) den Kürzeren.

Zu Beginn des Spiels sah alles nach einem ruhigen Vormittag für die Wuppertalerinnen aus, die sich nach 4 Minuten mit 8:0 absetzen konnten, ehe die große Spielerin Harz der Hildenerinnen erste Bälle bekam und die Gastgeber aufschließen konnten (9:10, 7. Minute). Im 2. Viertel ließ man zu einfache Würfe der Gastgeber zu, die auf der anderen Seite die VSTV-Angriffe nur mit Fouls stoppen konnten. Alles in allem in Ordnung, wenn da nicht die Freiwurfquote wäre: Lediglich 1/10 (!!!) Freiwürfen wurde verwandelt und so war die Führung zur Halbzeit auf einen Punkt zusammengeschrumpft (26:25). Hätte man die Punkte von der Linie mitgenommen, so hätte man sich vielleicht schon vor der Halbzeit spielentscheidend absetzen können. 10 Punkte Führung in einem Spiel mit wenigen Punkten hätten schon viel ausgemacht. Hätte, hätte, Fahrradkette… So musste man in der 2. Halbzeit erneut alle Kräfte mobilisieren – was im 3. Viertel zunächst zu gelingen schien. Zwar ließ man um die 10 Freien Chancen und Korbleger ungenutzt liegen, schaffte es aber auch, die Gastgeberinnen im einstelligen Punktebereich zu halten und ging mit einem 6-Punkte Vorsprung ins letzte Viertel. Von da an musste man aber in der kleinen Besetzung den besser aufgestellten Hildenerinnen Tribut zollen. Bis zur 34. Minute konnte man die Führung verteidigen (41:36), ehe die Gäste zu einem 10:0- Lauf ansetzten, den die VSTVlerinnen nicht mehr kontern konnten. Dabei fiel auf der Seite der Gastgeberinnen jetzt viel herein, während die Wuppertalerinnen viele Bälle zu einfach herschenkten und einfach den Ball nicht mehr in die Reuse befördern konnten. Mit nur 5 Punkten im letzten Viertel kann man ein Spiel in der Regionalliga einfach nicht gewinnen. So bitter es sein mag, die Punkte blieben am Ende verdient in Hilden. Die VSTVlerinnen ließen an diesem Tag zu viele Chancen ungenutzt und verpassten so die Gelegenheit, sich entscheidend abzusetzen. 14 liegengelassene Punkte an der Linie und viele, viele verlegte Korbleger zeigen, woran man bis zur nächsten Woche arbeiten muss.

 

Es spielten für den VSTV:

L. Krause, H. Wicht, J. Stöttner (12), M. Modrzewski (13), M. Hübner (6), A. Kaurin (2), C. Petri (11)