U17 nimmt in Düsseldorf Fahrt auf

Am Samstag ging es für die u17 zu ungewohnter Spielzeit um 18 Uhr nach Düsseldorf zu den Capitol Bascats. Dank Alexia, die nach ihrem u15 Spiel 2 Stunden Wartezeit in der Halle in Kauf nahm, um den u17-Kader zu unterstützen, konnte die Bank an diesem Tag wieder auf 8 Spielerinnen aufgefüllt werden. Man hatte sich vorgenommen, den Schwung aus dem engen Spiel gegen den Tabellenführer in der Vorwoche mitzunehmen, um den Sieg vom Hinspiel zu bestätigen.

 

 

Im 1. Viertel gelang dies leider nicht. Beide Mannschaften zeigten technisch und spielerisch deutliche Defizite und der Ball tat sich sehr schwer auf seinem Weg in die Reuse. Gegen die kompakte Zone der Düsseldorferinnen hatten die Wuppertalerinnen große Probleme, auch dadurch bedingt, dass Marie nach 2 schnellen Körben und Carlotta unter den Brettern nicht ins Spiel eingebunden werden konnten und man so sein Glück oft von außen versuchen musste. Die technischen Defizite wurden auf beiden Seiten – oft auch ungewollt – mit körperlicher Härte kompensiert, sodass ganze 16 Freiwürfe in diesem Viertel geworfen wurden (bezeichnend: nur ein einziger Freiwurf fand dabei den Weg ins Netz). Mit etwas Glück stand dann ein mickriges 4:7 zu Gunsten der Wuppertalerinnen nach dem ersten Abschnitt zu Buche. Zum 2. Viertel Grund genug, um einige Änderungen vorzunehmen: Alexia rückte in der Verteidigung nach hinten, Joa in die Mitte und wurde zeitweise auch mit der neuen Aufgabe des Ballvortrags betraut und Ana mit neuer Motivation zum Ausboxen sorgten für eine deutliche Verbesserung der Reboundbilanz, sodass die Wuppertalerinnen 13 Punkte, verteilt auf 5 Köpfe, erzielen konnten und davon zogen, da hinten wiederum nur 4 Punkte zugelassen wurden (8:20 Halbzeitstand).

 

 

Zu Beginn der 2. Halbzeit hieß es dann nochmal, die Spannung hochzuhalten, um dem Gegner kein Aufbäumen mehr zu ermöglichen – gesagt, getan. Erfreulich an dieser Stelle: Nachdem in der Vorwoche Marie und Carlotta noch mit 22 und 19 Punkten gegen den Tabellenführer geglänzt hatten, lief bei beiden in Düsseldorf leider wenig zusammen, was aber von anderen Spielerinnen aufgefangen werden konnte. Das zeigt, wie wichtig es für das gesamte Team ist, auch in der Breite alle Spielerinnen mit einzubinden. Joa, Marlen und Alexia jedenfalls brannten im 3. Viertel ein wahres Offenisvfeuerwerk ab, erarbeiten sich in der Defensive mit Helene viele Ballgewinne und erzielten zusammen 19 Punkte. Folglich war der Abstand vor dem letzten Viertel, auch weil man den Gegner bei relativ wenig Punkten halten konnte, groß genug, um noch einmal kräftig zu rotieren. So konnte auch Lilith mit dem Schlusspunkt für die Wuppertalerinnen nach ihrer Verletzungspause ein Erfolgserlebnis feiern. Am Ende freute man sich zusammen über einen 26:47 (4:7, 4:13, 10:19, 8:8) Sieg.

 

 

Herauszuheben aus einer Mannschaftsleistung ist an diesem Tag Alexia, die gut und gerne defensiv 15 Rebounds holte, auch vorne ein sicheres Händchen hatte und die Mannschaft so auf die Siegerstraße brachte. Ein besonderer Dank geht auch an die Düsseldorfer Damenmannschaft, die uns bereitwillig vor dem Spiel ein paar Schuhe auslieh, ohne die eine Spielerin nicht hätte mitspielen könnten – so viel sportliche Fairness wünscht man sich überall und das soll deswegen an dieser Stelle zu Recht auch dankend erwähnt werden.

 

 

Es spielten für den VSTV:

 

L. Krause (2), H. Wicht, A. Masiala (11), J. Stöttner (9), M. Modrzewski (11), M. Hübner (6), A. Kaurin (2), C. Petri (4)