Spielberichte 1.Damen 2013/14 (Regionalliga)

06.04.14

1.Damen mit Niederlage gegen Rhöndorf

Diesen Samstag ging es den Rhöndorfer TV, welcher auf dem zweiten Platz der Liga noch im Rennen um die Meisterschaft ist. Dabei mussten unsere ersten Damen ohne Susanne Thiel antreten , aber starteten trotzdem gut in die Partie.

Die wechselnde Verteidigung brachte die Gäste immer wieder aus dem Rhythmus. Beim Stande von 24:24 in der 14.Minute starteten die Gäste jedoch einen 19:1 Lauf aus ihrer Sicht, welcher für eine Vorentscheidung im Spiel sorgen sollte, weil die Damen des VSTV in dieser Phase an beiden Enden den Faden verloren.

In der zweiten Halbzeit konnte man sich noch verbessert zeigen, jedoch spielte Rhöndorf den Sieg clever zu Ende. 

 

Endergebnis: 56:68

 

Viertel: 16:22, 9:21, 14:12, 17:14

 

 

 

VSTV: Sperlich (3), Junker, Westphal, M. (9), Malz (12), Grünhoff (7), Günther (2), Holden (11), Westphal, L. (7), Motte, Schiffer (4)

08.03.14

1.Damen siegt im Krimi gegen Hörde

Mit einem 73:72-Sieg nach Verlängerung sichern sich die VSTV-Damen in eigener Halle die Punkte gegen den abstiegsbedrohten TV Hörde.

 

Eigentlich standen die Vorzeichen für die Wuppertalerinnen ganz gut: Bis auf die berufsbedingt verhinderte Paula Schiffer konnte Trainer Mike Carlson auf den kompletten Kader zugreifen, Hörde dagegen reiste lediglich mit sieben Spielerinnen an. Doch die VSTV-Damen taten sich von Beginn an schwer. Viele Turnover und eine schlechte Trefferquote verunsicherten die VSTVlerinnen zusehends. Hörde, die akute Abstiegsgefahr im Rücken, nutzte die Fehler der Gastgeberinnen konsequent aus, traf hochprozentig und konnte so das erste Viertel mit 21:17 für sich entscheiden. Im zweiten Viertel kam der VSTV etwas besser ins Spiel und ging zur Pause auch aufgrund der sichtbaren Erschöpfung auf Seiten der Gäste mit 43:38 in Führung. Doch anstatt die zahlenmäßige und damit auch konditionelle Überlegenheit auszunutzen schafften es die Wuppertalerinnen auch in der zweiten Halbzeit nicht, ihre hohe Fehlerquote abzustellen. „Wir dürfen einfach nicht so viele Turnover machen“ ärgerte sich Trainer Mike Carlson und verteilte ein Lob an den TV Hörde: „Hörde hat stets gekämpft und das Spiel nie aufgegeben. Diese Aggressivität hat uns heute an vielen Stellen gefehlt“. Es kam, wie es kommen musste: Hörde blieb immer in Schlagdistanz und ging in der letzten Spielminute in Führung. Zum Glück hatte auf Wuppertaler Seite Maike Westphal einen guten Tag erwischt, sie besorgte in der letzten Spielminute zunächst den Ausgleich und hatte dann im letzten Angriff der regulären Spielzeit auch den Siegtreffer auf der Hand. Leider sprang der Ball unglücklich vom Ring ab – Verlängerung. Hörde hatte foulbedingt zu diesem Zeitpunkt nur noch fünf Spielerinnen zur Verfügung. Leider konnte der VSTV auch daraus keinen Vorteil ziehen. Zahlreiche Fehlpässe und Ballverluste sorgten dafür, dass in der Verlängerung kein regulärer Korb mehr fiel. Meike Malz und Tanja Grünhoff sorgten per Freiwurf für drei Wuppertaler Punkte, Hörde erzielte ebenfalls an der Freiwurflinie lediglich zwei. Beim Stand von 73:72 für den VSTV hatte Hörde den letzten Angriff. Die VSTVlerinnen verteidigten sehr gut, Hörde kam mit Ablauf der Spielzeit zu keinem Korbversuch mehr. Die Schiedsrichter wollten das jedoch anders und pfiffen mit der Schlussirene ein Foul beim Dreipunktewurf, als eine Hörder Spielerin den Ball einfach nur wegwarf. Völliges Unverständnis in der Halle und drei Freiwürfe für Hörde waren die Folge. Zum Glück für den VSTV konnte die gefoulte Spielerin aus Hörde keinen der drei Würfe verwandeln und der VSTV gewann das Spiel mit 73:72.

 

In der nächsten Woche geht es für das Team von Mike Carlson zum ebenfalls abstiegsbedrohnten DJK Frankenberg. Hochball in Aachen ist am Samstag, 15. März, um 18 Uhr.

 

Für den VSTV spielten: Thiel, Sperlich (6), Junker (6), Westphal, M. (22), Malz (17), Miladinovic, Grünhoff (10), Günther (2), Holden (7), Westphal, L. (2).

Viertelergebnisse: 17:21, 26:17, 17:21, 10:11

Verlängerung: 3:2

23.02.14

1.Damen siegen souverän in Hürth

Nach der unglücklichen Niederlage in der vergangenen Woche gegen den Herner TC zeigten sich die Regionalliga-Damen des VSTV gut erfolgt und siegten verdient mit 65:39 beim Hürther BC.

 

Das Hinspiel hatte Hürth in Wuppertal noch gewinnen können, im Rückspiel hatten die HBClerinnen gegen die Wuppertalerinnen keine Chance. Von Beginn an gingen die Gäste, die ohne Luzie Westphal und Paula Schiffer auskommen mussten, konzentriert ins Spiel und ließen Hürth keine Chance. Eine konsequente und aggressive Defensiv-Leistung ließ die Gastgeberinnen kaum zu Korbversuchen kommen, während die VSTVlerinnen ihre eigenen Angriffe konzentriert und regelmäßig erfolgreich zu Ende spielten. Kurz vor der Pause sorgten einige Nachlässigkeiten auf Wuppertaler Seite dafür, dass Hürth den Rückstand auf 25:29 verkürzen konnte. Mit Beginn der zweiten Halbzeit waren die Wuppertalerinnen dann aber wieder voll da und spielten ihre konditionellen Vorteile aus. Der Wuppertaler Sieg ging mit 65:39 auch in der Höhe in Ordnung. Dementsprechend zufrieden war auch VSTV-Coach Mike Carlson: "Wir haben heute konsequent unsere Stärken ausgespielt. Alle Spielerinnen haben ausreichend Spielzeit erhalten, ein Blick auf unserer Scoringliste zeigt, dass wir heute sehr gut als Team aufgetreten sind. Ich hoffe, dass wir das jetzt über die Karnevalspause mitnehmen können!"

Weiter geht's für den VSTV am 8. März um 16 Uhr mit einem Heimspiel gegen den abstiegsbedrohten TV Hörde.

 

Für den VSTV spielten: Thiel (12 Punkte), Sperlich (7), Junker (6), Westphal (8), Malz (10), Miladinovic, Grünhoff (9), Günther, Holden (9)

 

Viertelergebnisse: 12:20, 13:9, 4:18, 10:18

15.02.14

1.Damen verliert sehr unglücklich gegen Herne!

Die Regionalliga-Damen des VSTV zeigten gegen die Bundesligavertretung des Herner TC über weite Strecken eine starke Leistung, ein unerklärlicher Einbruch im letzten Viertel sorgte für die unglückliche 70:72-Niederlage.

 

Bereits vor dem Spiel war klar, dass eine schwierige Aufgabe auf die Mannschaft von Trainer Mike Carlson wartete: Herne war mit mehreren Bundesligaspielerinnen nach Wuppertal gereist, während die VSTV-Damen nur zwei Tage zuvor die Pokalschlappe gegen den TSV Hagen hinnehmen mussten. Erfeulich war, dass mit Meike Malz und Susanne Thiel zwei wichtige Spielerinnen wieder mit von der Partie waren. Mit Beginn des Spiels legten die Wuppertalerinnen dann auch los wie die Feuerwehr: Aus einer sehr guten Verteidigung heraus kamen die Gastgeberinnen immer wieder zu Ballgewinnen, die im Gegensatz zum Pokalspiel hochprozentig in einfache Punkte verwandelt wurden. Vor allem Centerin Tanja Grünhoff zeigte kam zu Beginn immer wieder zu erfolgreichen Korbversuchen, nicht zuletzt weil Marisa Günther sich für ihren Platz in der ersten Fünf mit einem sehr guten Spiel „bedankte“ und neben einer guten Verteidigung zahlreiche sehenswerte Pässe zeigte. Herne fand gegen das druckvolle Wuppertaler Spiel kein rechtes Gegenmittel und so hatten sich die Wuppertalerinnen bereits zur Pause einen komfortablen von 12 Punkte herausgespielt. Der konnte bis zum Schlussviertel sogar noch ausgebaut werden, so zehn Minuten vor Schluss beim Stand von 63:48 fast schon die Vorentscheidung gefallen war. Aber eben nur fast. Was dann passierte, konnte sich niemand in der Halle so richtig erklären: Wuppertal verlor komplett den Faden, leistete sich in der Offensive einen Fehlpass nach dem anderen und traf fünf Minuten lang den Herner Korb gar nicht mehr. Die Gäste wussten den Wuppertaler Totalausfall zu nutzen und starteten einen 14:0-Run. In der letzten Minute gelang Herne der Ausgleich. Der VSTV vergab die Chance zur Führung, Herne nutzte den Gegenangriff zur allerersten Führung des Spiels und gewann mit 72:70.

 

„Die ganze Mannschaft war komplett fassungslos“ so ein konsternierte Mike Carlson nach dem Spiel. „Wir machen drei Viertel lang ein richtig gutes Spiel, lassen uns auch von den Erstligaspielerinnen nicht einschüchtern und dann schmeißen wir den sicher geglaubten Sieg innerhalb von fünf Minuten weg.“ Allzuviel Zeit für Ratlosigkeit bleibt den VSTV-Damen nicht, denn schon am kommenden Sonntag steht das schwere Auswärtsspiel beim Hürther BC an. „Hürth ist immer ein unangenehmer Gegner, vor allem in eigener Halle“ warnt Carlson.

 

Für den VSTV spielten: Thiel (6), Sperlich (10), Junker (2), Westphal (15), Malz (9), Miladinovic, Grünhoff (13), Günther, Holden (10), Schiffer (5)

 

Viertelergebnisse: 27:16, 18:17, 18:15, 7:24

09.02.14

1.Damen verpasst Revanche gegen Bensberg

Die Regionalliga-Damen des VSTV Wuppertal mussten sich nach einer indiskutablen Offensiv-Leistung bei der SG TV Bensberg / TV Herkenrath mit 44:57 geschlagen geben.

 

Die Marschroute vor dem Spiel war klar: Die kostant gute Offensivleistung der letzten Spiele weiter aufrecht erhalten, den ungewohnten Spieltermin am Sonntagnachmittag sowie die unangenehme Bensberger Halle ausblenden und konzentriert das eigene Spiel aufziehen. Doch mit Beginn des Spiels schien das alles vergessen: Während die Gastgeberinnen loslegten wie die Feuerwehr kamen die Wuppertalerinnen überhaupt nicht ins Spiel. Bensberg punktete mit hoher Trefferquote während der VSTV sich kaum gute Wurfpositionen erspielte und darüber hinaus noch viele Würfe vergab. Ein Rückstand von 8:22 nach dem ersten Viertel war die Folge. Im zweiten Viertel war die Wuppertaler Trefferquote zwar immer noch ausbaufähig, allerdings schien nun ein Ruck durch die Mannschaft zu gehen. Die nun aggressive Wuppertaler Zonenverteidigung stoppte den Lauf der Bensbergerinnen, denen im zweiten Spielabschnitt lediglich fünf Punkte gelangen. Beim Stand von 27:21 wurden die Seiten gewechselt und das Spiel war wieder offen. Aber so richtig ins Spiel fanden die Gäste zu keiner Zeit, so dass Bensberg die zweite Halbzeit knapp gewinnen und damit das Spiel mit 57:44 für sich entscheiden konnte.

 

Wuppertals Trainer Mike Carlson zeigte sich enttäuscht: „Wir haben offensiv nicht an die gute Leistung der letzten Wochen anknüpfen können. Unsere körperlichen Vorteile unter den Körben haben wir nicht genutzt, auch die Reboundarbeit war heute schlecht. Jetzt müssen wir zusehen, dass wir bis zum Pokalspiel gegen Hagen wieder zu unserem Spiel zurück finden!“

 

Im Viertelfinale des WBV-Pokals ist am kommenden Donnerstag, 13.2., der TSV Hagen zu Gast. Hochball ist um 20:30 Uhr im Schulzentrum Süd in Wuppertal.

 

Für den VSTV spielten: Sperlich (4), Junker (5), Westphal, M. (6), Malz (10), Miladinovic, Grünhoff (6), Günther (2), Holden (3), Westphal, L. (6), Schiffer (2)

 

Viertelergebnisse: 22:8, 5:13, 19:13, 11:10

02.02.14

1.Damen überzeugt gegen BBZ Opladen, 69:60 Sieg

Gegen den langjährigen Rivalen BBZ Opladen zeigten sich die Regionalliga-Damen des VSTV in guter Verfassung, dominierten das Spiel von Beginn an und gewannen verdient mit 69:60.

 

In der Hinrunde konnte der VSTV knapp in Opladen gewinnen, dementsprechend erwarteten alle ein spannendes Spiel. Doch es sollte anders kommen: Der VSTV startete stark in die Partie, nahm sofort das Heft in die Hand und sorgte auf Seiten der Leverkusenerinnen für große Probleme: Während der VSTV munter punktete und in der Offense als Mannschaft erneut sehr gut harmonierte hatte BBZ Probleme große Probleme im Abschluss. Kaum zu stoppen war Wuppertals Meike Malz, die in der Opladener Zone nahezu nach Belieben dominierte. Zur Pause war das Spiel beim Stand von 39:21 bereits entschieden. Daran konnte auch eine kurze Schwächephase der Gastgeberinnen nach der Pause nichts ändern. BBZ agierte nun zwar entschiedener, konnte aber letzten Endes den starken Wuppertalerinnen, nie wirklich gefährlich werden. Einige Wuppertaler Unkonzentriertheit zum Ende des Spiels sorgten dann für den 69:60-Endstand, der Sieg hätte eigentlich deutlicher zu Gunsten des VSTV ausfallen müssen.

 

VSTV-Coach Mike Carlson freute sich dennoch über den Sieg zu seinem Geburtstag: „Wir haben heute vor allem in der Offensive sehr gut zusammen gespielt. Hinzukam, dass wir Opladens Topscorerinnen Elli Kaster und Ronja Schmidt gut im Griff hatten. So konnten alle Spielerinnen genügen Einsatzzeit bekommen.“

 

Am kommenden Sonntag sind die VSTV-Damen zu Gast bei der SG TV Bensberg/TV Herkenrath. Bensberg war furios in die Saison gestartet und hatte im Hinspiel in Wuppertal beide Punkte mitgenommen. In den letzten Wochen jedoch zeigte die Formkurve des TVB deutlich nach unten, so dass beide Teams nun punktgleich in der Tabelle stehen. Für Spannung ist also gesorgt!

 

Für den VSTV spielten: Sperlich (8), Junker (6), Westphal, M. (11), Malz (18), Miladinovic, Grünhoff (8), Günther (1), Holden (4), Westphal, L. (6), Schiffer (7).

 

Viertelergebnisse: 19:9, 20:12, 17:14, 13:25

25.01.14

1.Damen gewinnt 68:57 gegen TSVE Bielefeld

Gegen den TSVE Bielefeld konnten die Regionalliga-Damen des VSTV Wuppertal am vergangenen Spieltag einen wichtigen 68:57-Sieg verbuchen und damit den Abstand zu den Abstiegsplätzen vergrößern.

Nach der knappen Niederlage in der Vorwoche beim TSV Hagen musste gegen den TSVE Bielefeld, Absteiger aus der 2. Bundesliga Nord, unbedingt ein Sieg für die Wuppertalerinnen her. Die Vorgabe von Wuppertals Trainer Mike Carlson war deutlich: Vor allem in der Verteidigung musste mehr Einsatz her, offensiv sollte möglichst das gute Spiel aus der Vorwoche beibehalten werden. Gegenüber den Gästen hatte der VSTV vor allem körperlich starke Vorteile, die auch konsequent ausgespielt wurden. Allerdings gelang es den Wuppertalerinnen nicht, den teilweise etwas chaotischen Spielfluss der Bielefelderinnen konsequent zu stoppen, so dass zur Pause lediglich ein Vorsprung von fünf Punkten für den VSTV zu Buche stand. „Unser Problem war, dass wir immer dann, wenn wir uns ein wenig abgesetzt hatten, wieder die Konzentration verloren haben. Das hat Bielefeld dann geschickt genutzt, um den Rückstand wieder zu verringern“ ärgerte sich Carlson nach dem Spiel. Nichtsdestotrotz geriet der VSTV nicht einmal in Rückstand, woran vor allem „die Großen“ Tanja Grünhoff und Paula Schiffer großen Anteil hatten. Am Ende stand dann ein sicherer 68:57-Sieg im letzten Spiel der Hinrunde für Wuppertal fest.

 

In der kommenden Woche ist die Zweitvertretung von BBZ Leverkusen zu Gast in Wuppertal. „In Leverkusen konnten wir im Hinspiel knapp gewinnen. Wenn wir das wiederholen wollen, müssen wir unbedingt diese Schwächephasen in unserem Spiel abstellen“ warnt Carlson. Hochball ist zu ungewohnter Zeit am Sonntag, 2.2. um 14 Uhr im Schulzentrum Süd.

 

Für den VSTV spielten: Sperlich (4), Junker (3), Westphal, M. (6), Malz (6), Grünhoff (19), Günther, Holden (10), Westphal, L. (11), Schiffer (11).

 

Viertelergebnisse: 15:14, 18:14, 16:18, 19:11.

19.01.14

1.Damen verlieren trotz 86 Punkten beim TSV Hagen

86 Punkte gemacht und trotzdem verloren

Die Regionalligadamen des VSTV machten beim TSV Hagen 86 Punkte - und verloren das Spiel trotzdem mit 86:94. Zu viele Turnover auf Seiten der Wuppertalerinnen ließen Hagen immer wieder zu einfachen Punkten kommen.

 

Gleich zu Beginn des Spiels machten die Hagenerinnen in eigener Halle deutlich, dass sie zu Recht aktuell unter den Top3 der Regionalliga rangieren und zogen ihr schnelles und aggresives Spiel auf, mit dem die Wuppertalerinnen das eine oder andere Mal ihre Probleme hatten. Die Folge: Einige ungenaue Pässe und Turnover auf Seiten des VTSV, die Hagen konsequent in einfache Punkte ummünzte. So konnten die Gastgeberinnen das erste Viertel mit 23:16 für sich entscheiden. Mit Beginn des zweiten Viertels hielt der VSTV, bei dem Susanne Thiel verletzungsbedingt nicht dabei sein konnte, dann besser dagegen, konnte seinerseits nun einige Ballgewinne verbuchen und gestaltete in den restlichen drei Vierteln das Spiel ausgeglichen. Schwächen offenbarte das Team von Trainer Mike Carlson jedoch in der normalerweise starken Defensive, Hagen kam immer wieder zu leichten Punkten. In der Offense lief es für die Wuppertalerinnen besser als normalerweise, der Ball lief gut und nahezu alle eingesetzten Spielerinnen konnten sich in die Scoring-Liste eintragen. Vor allem Flügelspielerin Eva Holden hatte ein treffsicheres Händchen und steuerte unter anderem fünf Dreier bei. So gelang es den Wuppertalerinnen, das Spiel zum Ende offen zu gestalten. Bei einem Rückstand von fünf Punkten zwei Minuten vor dem Ende mussten die Gäste dann „stop the clock“ spielen, Hagen verwandelte jedoch sicher von der Freiwurflinie und sicherte sich so den 94:86-Sieg. „Wir machen auswärts 86 Punkte, damit gewinnt man normalerweise so ein Spiel“, ärgerte sich Carlson nach dem Spiel. „Wir haben heute einfach zu viele Ballverluste gehabt, daran müssen wir unbedingt arbeiten. Solche Fehler sind unnötig!“

 

In drei Wochen treffen beide Teams im Viertelfinale des WBV-Pokals erneut aufeinander, diesmal allerdings in Wuppertal. Die genaue Terminierung folgt in den nächsten Tagen.

 

Für den VSTV spielten: Sperlich (7), Junker (5), Westphal, M. (12), Malz (21), Miladinovic, Grünhoff (15), Günther (2), Holden (23), Westphal, L., Schiffer (2).

 

Viertelergebnisse: 23:16, 23:12, 21:22, 27:27

17.12.13

Zwei Siege, in Liga und WBV-Pokal, lassen 1.Damen mit gutem Gefühl in die Weihnachtspause gehen!

Mit zwei Siegen in drei Tagen und dem Einzug ins Viertelfinale des WBV-Pokals haben die VSTV-Damen zum Jahresende nach einem katastrophalen Saisonstart den Weg zurück in die Erfolgsspur gefunden.

 

Nach dem Derbysieg in der vergangenen Woche beim Barmer TV war am Samstag Aufsteiger City Basket Recklinghausen zu Gast in Wuppertal. VSTV-Trainer Mike Carlson konnte dabei nicht auf den gesamten Kader zugreifen: Simone Junker und Aylin Presova fehlten verletzungs- bzw. krankheitsbedingt. Nichtsdestotrotz legten die Wuppertalerinnen los wie die Feuerwehr: Recklimghausen hatte im ersten Viertel nicht den Hauch einer Chance. Lediglich eine wieder einmal erschreckend hohe Zahl vergebener einfacher Würfe sorgte dafür, dass die Wuppertalerinnen das erste Viertel „nur“ mit 14:5 gewannen. Damit war das Spiel im Prinzip schon entschieden. Die VSTV-Damen verwalteten routiniert ihren Vorsprung. Lediglich im letzten Viertel konnte Recklinghausen noch einmal durch einige glückliche Korberfolge auf vier Punkte Rückstand verkürzen, doch die Gastgeberinnen retteten den 59:55-Sieg souverän über die Zeit. „Wir sind vor allem wie schon in der Vorwoche beim Sieg in Barmen als Team aufgetreten“, so ein zufriedener Mike Carlson. „Das klappt jetzt schon viel besser als zu Beginn der Saison“.

 

Für den VSTV spielten: Thiel (6 Punkte), Sperlich (8), Westphal, M. (8), Malz (11), Miladinovic, Grünhoff (6), Günther (2), Holden (5), Westphal, L. (6), Schiffer (7).

 

Viertelergebnisse: 14:5, 13:12, 16:18, 15:20.

 

Nur zwei Tage später stand für die VSTV-Damen das WBV-Pokal-Achtelfinale beim starken Oberligisten BG Hagen an. Neben den bereits am Samstag fehlenden Simone Junker und Aylin Presova konnte nun auch Centerin Paula Schiffer nicht mitwirken. Doch die neun verbliebenen VSTVlerinnen zeigten auch in Hagen, dass sie zu Recht in die Partie gegangen waren: Auf Basis einer guten Verteidigung machten die Gäste das Spiel immer wieder schnell und ließen die Hagenerinnen gar nicht erst ihr Spiel aufziehen. Vor allem gegen die Hagener Zonenverteidigung zeigten sich die Gäste stark verbessert: Der Ball lief gut und immer wieder wurde mit viel Geduld die besser postierte Spielerin gefunden. Alle Wuppertalerinnen erhielten Einsatzzeiten, so dass der Druck in der Verteidigung über die gesamte Spielzeit aufrecht erhalten wurde. Lediglich das dritte Viertel konnte Hagen gewinnen, doch die Wuppertalerinnen ließen ähnlich wie im Spiel gegen Recklinghausen nichts anbrennen und brachten den Sieg angeführt von einer starken Maike Westphal sicher mit 55:45 nach Hause. Damit steht der VSTV im Viertelfinale des WBV-Pokals. „ Das ist ein versöhnlicher Jahresabschluss“ freut sich Carlson nach dem Spiel. „Jetzt können wir mit einem guten Gefühl in die Weihnachtspause gehen, um uns dann ab Beginn des neuen Jahres auf die schweren Ligaspiele gegen Rhöndorf und Hagen vorzubereiten.“

 

Für den VSTV spielten: Thiel (7), Sperlich (9), Westphal, M. (18), Malz (2), Miladinovic (2), Grünhoff (5), Holden, Westphal, L. (2).

 

Viertelergebnisse: 12:18, 12:17, 14:9, 7:11

8.12.13

Toller Sieg beim Tabellenführer Barmer TV!

1.12.13

1.Damen stoppt Negativserie daheim gegen Frankenberg

Mit 67:59 konnten die Regionalliga-Damen des VSTV gegen Aufsteiger DJK Frankenberg nach vier Niederlagen in Folge wieder einen Sieg verbuchen.

 

Die Vorzeichen vor dem Spiel waren klar: Nach zuletzt vier Niederlagen in Folge standen die Damen des VSTV mit dem Rücken zur Wand. Alles andere als ein Sieg gegen den Aufsteiger aus Frankenberg hätte für die Mannschaft von Trainer Mike Carlson den Absturz in den Abstiegskampf der Damen-Regionalliga bedeutet. Dementsprechend nervös starteten die VSTVlerinnen auch ins Spiel.

 

Aufsteiger Frankenberg hatte aus den ersten fünf Spielen ebenfalls lediglich einen Sieg mitnehmen können und so entwickelte sich auf beiden Seiten ein nervöses Spiel, in dem die VSTV-Damen zwar spielerisch die bessere Mannschaft waren, sich jedoch aufgrund der kämpferischen Einstellung der Gäste und einer mal wieder katastrophalen Trefferquote nicht wirklich absetzen konnten. Im letzten Viertel kam Frankenberg dann noch einmal auf einen Punkt heran, ehe die Wupperalerinnen angeführt von einer starken Susanne Thiel ihre ganze Erfahrung ausspielen und das Spiel mit 67:59 gewinnen konnten.

 

VSTV-Trainer Mike Carlson war erleichtert: „ Dieser Sieg heute war immens wichtig für uns. Ich hoffe, dass wir nun wieder zurück in die Erfolgsspur finden werden. Das wird sicherlich noch einige Spiele dauern, aber der Sieg gegen Frankenberg war ein erster Schritt“.

 

Damit dürfte die Favoritenrolle im Lokalderby am nächsten Samstag beim Barmer TV eindeutig den Gastgeberinnen zugeschrieben sein. Hochball ist um 16:30 Uhr in der Heckinghauser Halle in Barmen.

 

Für den VSTV spielten: Thiel (20 Punkte), Sperlich (6), Junker, Westphal, M. (12), Malz (12), Presova, Grünhoff (8), Günther (2), Holden (1), Westphal, L., Schiffer (2)

17.11.13

Niederlagenserie des VSTV hält auch in Hörde an

Der Negativtrend konnte nicht gestoppt werden. Wenn auch ersatzgeschwächt (Grünhoff, Malz und Presova fehlten) so kann dies nicht als Ausrede gelten. Im Moment scheint mehr als der Wurm im Spiel des VSTV zu sein. Nach einem katstrophalen 1.Viertel, in dem man nur fünf Punkte erzielte, wurden die beiden ersten Punkte schon fast frenetisch gefeiert. Man glaubte nun sei endlich der Knoten geplatzt und spielte befreit auf. So konnte sich der VSTV nach zeitweise 15 Punkte Rückstand bis auf vier fünf Punkte zur Halbzeit herankämpfen.

Mit großen Erwartungen und den besten Vorsätzen ging man ins 3. Viertel. Doch anstatt ruhig weiterzuspielen wurden die besten Chancen leichtfertig verlegt. Hier hätte das Spiel problemlos gedreht werden können.

 

Im 4. Viertel blieb man immer in Reichweite, musste den Gegner dann jedoch zwei Minuten vor Schluß auf 10 Punkte davon ziehen lassen. Die Drei Punktewürfe von Holden und Westphal kamen zu spät, um das Spiel zu drehen.

 

In der zweiwöchigen Pause geht es darum am Selbstvertrauen zu arbeiten, um dann im Spiel gegen Recklinghausen endlich einmal als Sieger vom Feld zu gehen.

 

TV Hörde : VSTV 60 : 56

Für den VSTV spielten: Thiel (8),Sperlich (5),Junker (6),Westphal,M (14),Miladinovic,Günther,Holden (5),Westphal,L. (16), Schiffer (2)

10.11.13

Damen 1 verlieren gegen Hürther BC!

Aufgrund einer indiskutablen Leistung in der zweiten Halbzeit verloren die Regionalligadamen des VSTV Wuppertal zu Hause gegen den Hürther BC mit 57:69 und finden sich nach vier Spieltagen im Tabellenkeller wieder.

 

Nach der Herbstpause war der Hürther BC zu Gast in Wuppertal. Während die Gäste unbefangen aufspielten, wirkten die VSTV-Damen von Beginn an verkrampft. Die gute Verteidigung sorgte zwar immer wieder für Ballgewinne, die dann jedoch nicht in Punkte umgewandelt werden konnten. Hürth hingegen kam offensiv besser ins Spiel und sicherte sich das erste Viertel mit 16:20. Im zweiten Viertel besannen sich dann die Wuppertalerinnen auf ihre Stärken und schienen das Heft in die Hand zu nehmen. Mit 25:11 ging der zweite Spielabschnitt an die Gastgeberinnen. Mit dem Seitenwechsel verlor der VSTV dann aber komplett den Faden, erzielte in der kompletten zweiten Halbzeit lediglich 16 Punkte und schlug sich damit quasi selbst. Hürth wusste die Unsicherheit auf Seiten der Wuppertalerinnen zu nutzen und sicherte sich mit 69:57 den ersten Saisonsieg.

Wuppertals Trainer Mike Carlson war restlos bedient: „Im zweiten Viertel haben wir gut gespielt und unsere Stärken ausgespielt. Prompt hatten wir das Spiel im Griff. Dass wir dann in der zweiten Halbzeit dermaßen den Faden verlieren ist mir unerklärlich. Wir müssen unbedingt daran arbeiten, unsere Schwächen abzustellen. Ansonsten spielen wir diese Saison gegen den Abstieg!“

Chance zur Wiedergutmachung gibt es für die VSTV-Damen am kommenden Samstag beim TV Hörde. Hochball ist um 18 Uhr.

 

Für den VSTV spielten: Thiel (19), Sperlich (3), Junker (4), Westphal, M. (2), Malz (17), Presova, Grünhoff (9), Günther, Holden, Westphal, L., Schiffer (3).

 

Viertelergebnisse: 16:20, 25:11, 8:17, 8:21.

18.10.13

Souveräner Sieg in zweiter Runde des WBV-Pokals

In der zweiten Runde des WBV-Pokals setzten sich die Damen 1 des VSTV mit 96:55 gegen den Oberligisten BG Dorsten durch. Auch die teilweise grob unsportliche Spielweise der Dorstenerinnen hinderte die Gäste nicht daran, konzentriert ihr Spiel aufzuziehen.

 

Zu Beginn des Spiels hatten die Wuppertalerinnen, die ohne Luzie Westphal (arbeitsbedingt verhindert) und Eva Holden (verletzt) antreten mussten, zunächst Mühe ins Spiel zu finden. Die Würfe wollten nicht so recht den Weg den Korb finden, während Dorsten immer wieder durch Einzelaktionen zu Korberfolgen kam. Das erste Viertel endete ausgeglichen 18:18. Im zweiten vierten Viertel kam der VSTV dann etwas besser in Tritt, ließ allerdings noch zu viele Körbe zu. Auf Dorstener Seite häuften sich bereits wie erwartet die unsportlichen Aktionen, wovon sich die Wuppertalerinnen allerdings wenig beeindrucken ließen. Beim Stand von 47:66 wurden die Seiten gewechselt. In der zweiten Hälfte hatte Dorsten gar keine Chance mehr, die VSTV-Damen kamen über eine gute Verteidigungsleistung immer wieder zu einfachen Korberfolgen. Coach Mike Carlson konnte alle Spielerinnen einsetzen. Mit einem sehenswerten Endspurt im letzten Viertel sicherten sich die Wuppertalerinnen einen auch in der Höhe verdienten 96:55-Sieg und den Einzug in die nächste Runde des WBV-Pokals.

Trainer Mike Carlson war zufrieden: "Wir hatten zunächst Probleme, ins Spiel zu kommen. Im Laufe der Partie haben wir dann aber unseren Rhythmus gefunden und unsere Vorteile souverän ausgespielt. Ich bin froh, dass sich bei den vielen Unsportlichkeiten auf Seiten der Gastgeberinnen keine meiner Spielerinnen verletzt hat."

Für die VSTV-Damen stehen nun aufgrund der Herbstferien drei spielfreie Wochen an,bevor es am 9. November mit dem Heimspiel gegen den Hürther BC weitergeht.

 

Für den VSTV spielten: Thiel (18), Sperlich (14),Junker (9), Westphal, M. (12), Malz (8), Presova, Miladinovic, Grünhoff (16), Günther (8), Schiffer (10)

 

Viertelergebnisse: 18:18, 19:31, 10:17, 8:30

13.10.13

Gute Leistung der 1.Damen in Herne nicht belohnt!

Gegen die Bundesliga-Reserve des Herner TC konnten sich die Regionalliga-Damen des VSTV trotz einer guten Leistung nicht belohnen und verloren unglücklich mit 58:70.

 

Die Vorzeichen standen nicht gut für die VSTV-Damen: Mit Tanja Grünhoff (arbeitsbedingt verhindert), Luzie Westphal (Urlaub), Eva Holden und Aylin Presova (beide verletzt) fehlten gleich vier Spielerinnen ganz bzw. konnten beim schweren Auswärtsspiel in Herne nur sporadisch eingesetzt werden. Dennoch begannen die Wuppertalerinnen stark und spielten auf Augenhöhe mit den Gastgeberinnen, die gleich mehrere Erstliga-Spielerinnen einsetzten. So entwickelte sich ein munteres Spielchen, keine der beiden Mannschaften konnte sich absetzen. Bis zur 37. Spielminute war beim Stand von 59:58 noch gar nichts entschieden. Doch dann machte sich die dünne Personaldecke auf Seiten der Wuppertalerinnen bemerkbar: Meike Malz und Susanne Thiel kassierten nacheinander jeweils ihr fünftes persönliches Foul und mussten auf der Bank Platz nehmen. Damit war das Spiel entschieden, denn Wuppertal erzielte keinen Korberfolg mehr und Herne sicherte sich mit einem 11:0-Schlussspurt den Sieg. Den Unterschied machten letzten Endes die Bundesligaspielerinnen Müller (16 Pkte) und van der Velde (10 Pkte) . Hinzu die aus der 2. Liga Süd zum Herner TC gewechselte Kirsten Veit (11 Pkte).

Wuppertals Trainer Mike Carlson zeigte sich nach dem Spiel enttäuscht: „Unsere spielerisch bisher beste Saisonleistung wurde leider nicht belohnt. Auch wenn das keine Entschuldigung ist: Die zahlreichen Ausfälle haben am Ende einfach zu viel Kraft gekostet, so dass uns auf der Zielgeraden die Puste ausgegangen ist. Schade!“

Bereits am Mittwoch geht es vor der dreiwöchigen Herbstferien-Pause für die VSTV-Damen im Pokal weiter: Um 20:30 Uhr treten die Wuppertalerinnen beim Oberligisten BG Dorsten an.

 

Für den VSTV spielten: Thiel (8), Sperlich (6), Junker (4), Westphal, M. (14), Malz (17), Presova, Miladinovic, Günther, Holden, Schiffer (9).

 

Viertelergebnisse: 12 : 18, 21 : 19, 18 : 13, 19 : 8

06.10.13

Damen verlieren gegen Bensberg

Eine indiskutable Trefferquote in Kombination mit einem nervösen Auftritt sorgten am zweiten Spieltag der Regionalliga-Damen für eine 67:65-Niederlage der Wuppertalerinnen gegen die SG TV Bensberg/Herkenrath.

 

Vor einer gut gefüllten Kulisse beim ersten Heimspiel der VSTV Damen war eins von Beginn an klar: Während die Gäste aus Bensberg frei aufspielten hatten die Wuppertalerinnen erheblich mit ihrer Nervosität zu kämpfen. Die einfachsten Würfe fanden nicht den Weg in den Korb, zahlreiche Ballverluste nutze Bensberg immer wieder zu einfachen Korberfolgen. Bereits zur Viertelpause lag der VSTV mit 9:15 zurück. Nach einem ausgeglichenen zweiten Viertel schien das Blatt sich Mitte des dritten Viertels zu wenden: Wuppertal kämpfte sich regelrecht zurück ins Spiel und zeigte endlich das, was die Stärke des Teams von Trainer Mike Carlson ist: Aus einer aggressiven Verteidigung heraus zeigten die VSTVlerinnen immer wieder schöne Kombinationen im Angriff. Verdient wurde die Führung zurück geholt. Allerdings verloren die Wuppertalerinnen im vierten Viertel wieder komplett den Faden, der Ball wollte trotz vieler sehr schön herausgespielter Chancen nicht in den Bensberger Korb. Die Gäste hingegen waren treffsicherer und gewannen so am Ende mit 67:55. Wuppertals Trainer Mike Carlson war bedient: „Mit einer derart miserablen Trefferquote kann man kein Spiel gewinnen. Hinzu kam, dass meine Mannschaft heute hypernervös war. Schade, denn da war definitiv mehr drin!“

In der kommenden Woche müssen die Wuppertalerinnen nun bei der Zweitvertretung des Bundesligisten Herner TC antreten. „Das wird ein ganz schweres Spiel für uns“ warnt Carlson.

 

Für den VSTV spielten: Thiel, Sperlich (7), Junker (4), Westphal M. (14), Presova (2), Miladinovic, Grünhoff (18), Günther, Holden (4), Westphal L (2), Schiffer (2).

 

Viertelergebnisse: 9:15, 18:19, 17:8, 11:25

30.09.13

Chaotischer Saisonauftakt

In einem chaotischen Spiel konnten die VSTV-Damen im ersten Saisonspiel aufgrund einer starken kämpferischen Leistung mit 66:62 beim Dauerrivalen BBZ Opladen gewinnen.

 

Die Vorfreude auf das erste Saisonspiel war groß bei den Wuppertaler Damen, und gleich zu Beginn stand das Spitzenspiel beim langjährigen Rivalen BBZ Leverkusen an. Bis auf die erkrankte Paula Schiffer war das Team komplett einsatzfähig - eigentlich. Der halben Mannschaft einen Strich durch die Rechnung machte ein 10km-Stau auf der A1. Der sorgte dafür, dass gleich drei Spielerinnen den Spielbeginn nicht erlebten und erst kurz vor der Pause in der Halle eintrafen.

Nichtsdestotrotz startete der Rest des Teams stark in die Partie. Das Team von Trainer Mike Carlson legte einen unbändigen Siegeswillen an den Tag und setzte die taktischen Vorgaben von Beginn an gut um. So konnte BBZ in der ersten Hälfte kaum etwas mit der druckvollen Wuppertaler Verteidigung anfangen. Im Angriff gefiel der VSTV durch tolle Spielzüge, die die Überlegenheit der Gäste unter dem Korb gut ausnutzten und immer wieder in vermeintlich leichten Korberfolgen endeten. Als dann kurz vor der Halbzeit das verspätete Auto in Opladen ankam, konnte Coach Carlson endlich auch personell aus dem Vollen schöpfen. Doch die chaotische Anreise hatte ihre Spuren hinterlassen, keine der verspäteten Spielerinnen fand trotz großer Motivation so richtig ins Spiel. Trotzdem führten die Gäste zur Pause beruhigend mit 36:24. Nach der Pause jedoch kam BBZ besser ins Spiel, kam angeführt von der besten Opladenerin Elli Kaster (insgesamt 24 Punkte, davon vier Dreier) wieder auf Tuchfühlung und schaffte sogar im letzten Viertel den Ausgleich. Doch der VSTV ließ sich die Butter nicht mehr vom Brot nehmen und sicherte sich angeführt von einer sehr starken Meike Malz, die sechs ihrer insgesamt 24 Punkte in der Schlussminute erzielte, mit einer tollen Teamleistung den verdienten 66:62-Sieg.

 

Trainer Mike Carlson musste nach der Schlusssirene erst einmal durchatmen: „Stau hin oder her. Meine Spielerinnen hatten sich zum Saisonauftakt einiges vorgenommen und wollten dies unbedingt unter Beweis stellen. Glücklicherweise kamen die verspäteten Spielerinnen doch noch in der Halle an, denn auch wenn sie nicht wie gewünscht ins Spielgeschehen eingreifen konnten, waren ihre Kurzeinsätze und die Einstellung, die sie mitbrachten, auch ein Schlüssel zum Sieg“ so der sichtlich erleichterte Coach. „Wir haben einfach ein ganz tolles Team, soviel steht fest!“

In der kommenden Woche müssen die VSTV-Damen, dann hoffentlich von Beginn an komplett, zu Hause gegen den TV Bensberg ran. Hochball ist zur ungewohnten Zeit am Sonntag, 6. Oktober, um 14 Uhr in der Sporthalle Nocken.

 

Viertelergebnisse: 10:18, 14:18, 20:16, 18:14.

 

Für den VSTV spielten: Thiel (7), Sperlich (15), Junker (2), Westphal, M. (4), Malz (24), Presova, Miladinovic, Grünhoff (8), Günther, Holden (6), Westphal, L.

16.09.13

WBV-Pokal 1.Runde: 1.Damen gewinnen 124:18 in Bottrop!

Der erste Pflichtspiel-Auftritt der VSTV-Damen 1 war erfolgreich: In der ersten Runde des WBV-Pokals hatte die Mannschaft von Trainer Mike Carlson leichtes Spiel und gewann bei den Adlern aus Bottrop verdient mit 124:18.

 

„Dafür, dass wir heute im Prinzip zum ersten Mal mit der bis auf Luzie Westphal kompletten Truppe angetreten sind, bin ich sehr zufrieden“ fasste Carlson das Geschehen zusammen. Von Beginn an ließen die Wuppertalerinnen keinen Zweifel daran aufkommen, wer der Herr in der Halle war. Daran war allerdings nicht nur die Mannschaft schuld, sondern auch die mitgereisten Wuppertaler Fans, die gegenüber den Adler-Zuschauern deutlich in der Überzahl waren - vielen Dank an dieser Stelle dafür!

Die Adler-Damen, die in der nächsten Saison in der Landesliga auflaufen, bemühten sich zwar nach Kräften, hatten den technisch, taktisch und körperlich deutlich überlegenen Gästen aber nichts entgegen zu setzen. So konnte der VSTV munter durchwechseln, alle Spielerinnen erhielten ausreichend Spielzeit. Die „Neuen“ im Wuppertaler Trikot fügten sich super ins Team ein, gleich 8 von 11 Spielerinnen punkteten zweistellig.

Nun gilt es, die verbleibenden zwei Wochen bis zum Saisonstart in Leverkusen zu nutzen, um weiter als Mannschaft zusammen zu finden.

 

Für den VSTV spielten: Thiel (8 Punkte), Sperlich (15), Junker (11), Westphal, M. (12), Malz (18), Presova (12), Miladinovic, Grünhoff (12), Günther (10), Holden (16), Schiffer (7).