Mi

17

Mai

2017

Saisonabschluss der U17w

Nach den Osterferien standen für die VSTV-u17 noch zwei Spiele an, bei denen man versuchen wollte, die Hinspielniederlagen auszugleichen. Leider musste man dabei auf Kapitänin Marie verzichten, erhielt dafür aber spielerische Unterstützung von Austauschschülerin Maelys. Obwohl man mit halbwegs gefüllter Bank antreten konnte, schien doch ein wenig die Luft raus zu sein – auch, da ein Großteil der Spielerinnen einige Wochen lang bis zu diesen Spielen nicht trainierte. Letztendlich musste man gegen die AstroStars Bochum mit 35:62 und gegen die Mädchen von SFD Düsseldorf mit 42:74 deutliche Niederlagen einstecken.

 

Gegen die Bochumerinnen verschliefen die Wuppertalerinnen den Start, konnten dann aber das 2. Viertel knapp für sich entscheiden. Letztendlich waren 18 bzw. 19 zugelassene Punkte im 3. und 4. Spielabschnitt bei schwacher Offense zu viel, um den Gegner ernsthaft gefährden zu können. Es gelang den VSTVlerinnen an dem Tag nicht, das Offensivspiel der Bochumerinnen zu durchschauen und diese auf ihrem Weg zum Korb stoppen. Das fiel auch dem Trainergespann auf und so wurde die eine Trainingseinheit bis zum letzten Spiel in Düsseldorf sehr intensiv genutzt – der Wille zum Gewinnen kam spät zurück, aber er war beim letzten Saisonspiel definitiv wieder da.

 

Viele mitgereiste Eltern unterstützten die VSTVlerinnen beim letzten Saisonspiel in Düsseldorf und die Wuppertalerinnen zeigten sich zunächst deutlich besser eingestellt als in der Woche zuvor. Die Forderungen des Trainergespanns nach enger Verteidigung, intensiver Reboundarbeit und weiträumigem Passspiel wurden im 1. Viertel tadellos umgesetzt und man führte bis zur 8. Minute mit 9:0. Nach und nach zeigten sich aber Unkonzentriertheiten, sodass sich die Wuppertalerinnen zur Halbzeit einem knappen Rückstand ausgesetzt sahen (23:27). In der zweiten Halbzeit machte sich dann die fehlende Kondition bemerkbar, die schnellen Düsseldorferinnen liefen den VSTVlerinnen nach und nach davon und erzielten allein 30 Punkte im 3. Viertel. Positiv an dieser Stelle zu erwähnen ist aber, dass man streckenweise anders als in der Woche davor dem Gegner Paroli bieten konnte und niemand die Köpfe hängen ließ.

 

Es ist jedoch klar, dass man mit 35 bzw. 42 erzielten Punkten und dazu schlechter Freiwurfquote von um die 30 Prozent in der Regionalliga nicht gewinnen kann. Neben der Kondition werden also individuelle und teamorientierte Offense im Zentrum der Offseason stehen.

 

Mit neuem Trainerteam konnten die u17erinnen bei einer Bilanz von 8 Siegen und 10 Niederlagen die Saison auf dem 6. Platz der Regionalliga beenden. Die drittplatzierten Mädchen aus Gerthe konnte man sogar zweimal schlagen, gegen die viertplatzierten Mädchen des TSV Hagen hatte man jeweils knapp das Nachsehen und gegen die Tabellenersten aus Köln musste man sich im Rückspiel erst in der Verlängerung geschlagen geben. Es wäre also sicherlich ein wenig mehr drinnen gewesen – aber dafür muss man eben in engen Spielen den Kopf behalten. Dennoch wurden die vier Neuanfängerinnen Ana, Helene, Lilith und Widad gut ins Spiel integriert und konnten ebenso wie die alten Hasen Marlen, Marie, Paula, Joa, Alexia und Carlotta Fortschritte machen. Carla wird verletzungsbedingt leider noch eine ganze Weile ausfallen – nach beendeten Auslandsaufenthalten geht man aber sonst komplett in die neue Saison, in der man in der neuen u18-Oberliga starten will. Leider verlassen uns Widad und Trainerin Nele zum Saisonende – für ihren Einsatz bedankt sich das Team ganz herzlich! Ebenso gilt allen Eltern ein großer Dank – ohne die Unterstützung bei Auswärtsfahrten, in der Terminplanung und beim Kuchenverkauf bei den Heimspielen wäre die Saison nicht zu stemmen gewesen.

 

Jetzt freuen sich alle auf einen gemeinsamen Saisonabschluss bei sonnigem Wetter im Hochseilgarten – und ab sofort sind interessierte Mädchen egal mit welchen Voraussetzungen beim Training herzlich willkommen!

Do

30

Mär

2017

U17 setzt Aufwärtstrend fort

Nach zuletzt überzeugenden Spielen in der Rückrunde konnten die u17-Basketballerinnen des VSTV am Sonntag diesen Aufwärtstrend bestätigen und sich im Nocken gegen Uerdingen für die knappe Hinspielniederlage revanchieren. Am Ende stand ein souveräner 66:48 (19:9, 18:14, 18:14, 11:11) Sieg auf dem Tableau, womit man auch den direkten Vergleich für sich entscheiden konnte.

 

Kaum zu glauben, aber wahr: Mit 7 Spielerinnen an diesem Tag war man gegenüber den zu 6 angereisten Gegnerinnen tatsächlich gefühlt zum ersten Mal in der Saison in der numerischen Überzahl. Ana konnte krankheitsbedingt das Spiel nur von der Bank aus verfolgen, die restlichen 7 aber legten gleich los wie die Feuerwehr und konnten sich nach 4 Minuten mit 7:0 absetzen, ehe die Uerdingerinnen in der 5. Minute per Freiwurf ihre ersten Zähler auf die Anzeigetafel bringen konnten. Die Umstellung auf Manndeckung erwies sich nach den lauf-intensiven Trainingseinheiten als die richtige Variante, da so die beiden besten Spielerinnen der ersatzgeschwächten Gäste von den alten Hasen Marie und Marlen meist gut kontrolliert werden konnten. Man zeigte sich wach und sammelte viele Bälle in der Verteidigung ein. Folgerichtig eine 19:9 Führung nach dem 1. Viertel. Im Gegensatz zu den Spielen in der Hinrunde ruhten sich die Wuppertalerinnen aber nicht auf dem Vorsprung aus sondern machten weiter Druck, spielten wann immer möglich den Ball schnell nach vorne oder mit klugen Passstafetten unter das Brett. Dass man offensiv heute so gut ins Rollen kam, tröstete auch darüber hinweg, dass man in der Verteidigung, auch bedingt durch die kleine Bank, etwas nachlässiger wurde, sodass im Training auch weiterhin Ausboxen und schnelle Beine auf dem Plan stehen werden.

 

Letztendlich zeigte sich aber eine erfreuliche Teamleistung mit deutlichen Steigerungen. 5 der 7 VSTVlerinnen konnten zweistellig Punkten und auch an der Linie wurde endlich einmal die 50%-Hürde überwunden. Mit einer solchen Leistung ist man für die letzten beiden Spiele, die man in der Hinrunde abgeben musste, gut gerüstet und schwer berechenbar. Für den Saisonendspurt gilt es jetzt noch einmal Vollgas im Training zu geben, um vielleicht noch den ein oder anderen Tabellenplatz gutmachen zu können.

 

Es spielten für den VSTV:

L. Krause, H. Wicht (5), A. Masiala (10), J. Stöttner (15), M. Modrzewski (10), M. Hübner (14), C. Petri (12)

Mo

20

Mär

2017

U17 nimmt in Düsseldorf Fahrt auf

Am Samstag ging es für die u17 zu ungewohnter Spielzeit um 18 Uhr nach Düsseldorf zu den Capitol Bascats. Dank Alexia, die nach ihrem u15 Spiel 2 Stunden Wartezeit in der Halle in Kauf nahm, um den u17-Kader zu unterstützen, konnte die Bank an diesem Tag wieder auf 8 Spielerinnen aufgefüllt werden. Man hatte sich vorgenommen, den Schwung aus dem engen Spiel gegen den Tabellenführer in der Vorwoche mitzunehmen, um den Sieg vom Hinspiel zu bestätigen.

 

 

Im 1. Viertel gelang dies leider nicht. Beide Mannschaften zeigten technisch und spielerisch deutliche Defizite und der Ball tat sich sehr schwer auf seinem Weg in die Reuse. Gegen die kompakte Zone der Düsseldorferinnen hatten die Wuppertalerinnen große Probleme, auch dadurch bedingt, dass Marie nach 2 schnellen Körben und Carlotta unter den Brettern nicht ins Spiel eingebunden werden konnten und man so sein Glück oft von außen versuchen musste. Die technischen Defizite wurden auf beiden Seiten – oft auch ungewollt – mit körperlicher Härte kompensiert, sodass ganze 16 Freiwürfe in diesem Viertel geworfen wurden (bezeichnend: nur ein einziger Freiwurf fand dabei den Weg ins Netz). Mit etwas Glück stand dann ein mickriges 4:7 zu Gunsten der Wuppertalerinnen nach dem ersten Abschnitt zu Buche. Zum 2. Viertel Grund genug, um einige Änderungen vorzunehmen: Alexia rückte in der Verteidigung nach hinten, Joa in die Mitte und wurde zeitweise auch mit der neuen Aufgabe des Ballvortrags betraut und Ana mit neuer Motivation zum Ausboxen sorgten für eine deutliche Verbesserung der Reboundbilanz, sodass die Wuppertalerinnen 13 Punkte, verteilt auf 5 Köpfe, erzielen konnten und davon zogen, da hinten wiederum nur 4 Punkte zugelassen wurden (8:20 Halbzeitstand).

 

 

Zu Beginn der 2. Halbzeit hieß es dann nochmal, die Spannung hochzuhalten, um dem Gegner kein Aufbäumen mehr zu ermöglichen – gesagt, getan. Erfreulich an dieser Stelle: Nachdem in der Vorwoche Marie und Carlotta noch mit 22 und 19 Punkten gegen den Tabellenführer geglänzt hatten, lief bei beiden in Düsseldorf leider wenig zusammen, was aber von anderen Spielerinnen aufgefangen werden konnte. Das zeigt, wie wichtig es für das gesamte Team ist, auch in der Breite alle Spielerinnen mit einzubinden. Joa, Marlen und Alexia jedenfalls brannten im 3. Viertel ein wahres Offenisvfeuerwerk ab, erarbeiten sich in der Defensive mit Helene viele Ballgewinne und erzielten zusammen 19 Punkte. Folglich war der Abstand vor dem letzten Viertel, auch weil man den Gegner bei relativ wenig Punkten halten konnte, groß genug, um noch einmal kräftig zu rotieren. So konnte auch Lilith mit dem Schlusspunkt für die Wuppertalerinnen nach ihrer Verletzungspause ein Erfolgserlebnis feiern. Am Ende freute man sich zusammen über einen 26:47 (4:7, 4:13, 10:19, 8:8) Sieg.

 

 

Herauszuheben aus einer Mannschaftsleistung ist an diesem Tag Alexia, die gut und gerne defensiv 15 Rebounds holte, auch vorne ein sicheres Händchen hatte und die Mannschaft so auf die Siegerstraße brachte. Ein besonderer Dank geht auch an die Düsseldorfer Damenmannschaft, die uns bereitwillig vor dem Spiel ein paar Schuhe auslieh, ohne die eine Spielerin nicht hätte mitspielen könnten – so viel sportliche Fairness wünscht man sich überall und das soll deswegen an dieser Stelle zu Recht auch dankend erwähnt werden.

 

 

Es spielten für den VSTV:

 

L. Krause (2), H. Wicht, A. Masiala (11), J. Stöttner (9), M. Modrzewski (11), M. Hübner (6), A. Kaurin (2), C. Petri (4)

 

Mo

13

Mär

2017

U17 mit Paukenschlag gegen den Tabellenführer

Nachdem die u17 in der Vorwoche mit Ersatzcoach Isa gegen das Tabellenschlusslicht Wülfrath erst spät ins Spiel fand und mehr schlecht als recht diese Pflichtaufgabe siegreich gestalten konnte, erwartete die Mädchen am vergangenen Sonntag mit dem Tabellenführer aus Köln ein ganz anders Kaliber. Der Kader war an diesem Tag bedingt durch Auslandsaufenthalte und Verletzungen auf 6 Spielerinnen geschrumpft und so startete man ohne hohe Erwartungen gegen die ebenfalls nur zu sechst angereisten Kölnerinnen im Nocken, zumal man das Hinspiel ohne Chance mit mehr als 70 Punkten Differenz abgegeben hatte.

 

Doch wie das im Basketballleben so ist, spielte es sich ohne Druck doch viel leichter und den Fans auf der Tribüne wurde ein echter Krimi geboten, der an Spannung und Dramatik wohl kaum zu überbieten war und erst in der Verlängerung entschieden werden konnte.

 

Aber der Reihe nach: Beide Mannschaften starteten nervös in die Partie und Carlotta erzielte die ersten beiden ihrer an diesem Tag phantastischen 9/10 Freiwurfpunkte in der 2. Minute. Der erste Feldkorb des Spiels ließ dann bis zur 5. Spielminute auf sich warten – aber die Wuppertalerinnen spürten, dass der Tabellenführer zu Beginn äußerst planlos agierte und entschieden das erste Viertel dank sicherer Defense mit 9:7 für sich. Im zweiten Viertel fanden dann beide Mannschaften offensiv besser ins Spiel und die Gäste konnten sich nach zwei verwandelten Dreiern zunächst etwas absetzen (11:17, 14. Minute). Dann aber zeigten die VSTVlerinnen, dass sie in den letzten Wochen auch taktisch dazugelernt hatten und spielten den Größenvorteil von Marie, die in diesem Viertel 11 der 15 Wuppertaler Punkte erzielte, gnadenlos aus. Kein hängender Kopf war zu sehen und alle 6 Spielerinnen schafften es mit unwiderstehlichem Einsatz, zur Halbzeit wieder alles auf Anfang zu stellen (24:24 Halbzeitstand). In der zweiten Halbzeit entwickelte sich ein von Nervosität geprägter Schlagabtausch, bei dem sich zunächst keine Mannschaft absetzen konnte.

 

Die Gäste dezimierten sich schnell auf 5 Feldspielerinnen und schickten die Wuppertalerinnen oft an die Linie, diese wiederum ließen nun leider viele einfache Punkte am Brett und an der Linie liegen. Bis zur 38. Minute gerieten die VSTVlerinnen wieder ins Hintertreffen (41:47) – Auszeit der Coaches, um noch einmal an den Kampfgeist zu appellieren und daran, dass es nun galt, hinten sicher zu stehen und vorne schnell zu Abschlüssen zu kommen. Angeführt von der nervenstarken Carlotta mit Punkten am Brett und von der Linie gelang der Anschluss (47:49, 40. Minute), dann wieder Auszeit Wuppertal, Einwurfsituation im Vorfeld – und Marlen, die bisher eher als Spielgestalterin denn als Scorerin aufgetreten war, verwandelte eiskalt ihren freien Wurf vom Post – Ausgleich, drei Sekunden vor Spielende, keine Chance mehr für den Gegner auf einen sicheren Angriff. Eine Situation, die vor Spielbeginn niemand vorausgeahnt hätte. So erlebten die meisten der VSTVlerinnen die erste Verlängerung ihres Lebens und mussten noch einmal alle Kräfte mobilisieren. Die Verlängerung begann dann auch vielversprechend, Ana brachte die Wuppertalerinnen in Front und ließ sich nicht davon beirren, dass zuvor einige Bälle am Korb vorbeigesegelt waren.

 

Zwei starke Verteidigungsaktionen, mehrere Möglichkeiten, die Führung auszubauen – aber leider, leider hatten die Wuppertalerinnen nicht mehr das Glück des Tüchtigen. So blieb es eng, ehe die Gäste in der letzten Minute zum 54:56 trafen. 20 Sekunden noch auf der Uhr, ein letzter Angriff war möglich, die Gäste mittlerweile nur noch zu viert auf dem Feld – und dann fiel der Ball mit der Schlusssirene doch daneben. Was für ein Krimi! Die Wuppertalerinnen hätten den Sieg an diesem Tag hochverdient gehabt, am Ende entscheidet dann ein Korb über Freud und Leid. So kann es im Basketball leider gehen. Nachdem ein paar Tränen verdrückt worden waren, wurde man sich aber bewusst, was für eine großartige Teamleistung man gerade gegen einen Gegner abgerufen hatte, gegen den man im Hinspiel nur hatte mitspielen dürfen. Am Ende eine Knappe 54:56 (9:7, 15:17, 8:10, 17:15, OT 5:7) Niederlage – aber mit der richtigen Einstellung. Behalten die Wuppertalerinnen diese Einstellung bei, wird es sicherlich noch einige Siege in der Rückrunde geben.

 

Es kämpften für den VSTV:

H. Wicht, J. Stöttner (4), M. Modrzewski (4), A. Kaurin (5), M. Hübner (22), C. Petri (19), von der Tribüne Lilith und begeisterte Eltern und Freunde – diese Unterstützung wünschen wir uns auch in den verbleibenden Saisonspielen!

Mo

06

Feb

2017

U17 mit knapper Niederlage gegen Hagen

Am Sonntag ging es für die u17 im Nocken gegen den Tabellendritten aus Hagen darum, nach der unglücklichen Niederlage gegen Hilden in der Vorwoche eine Reaktion zu zeigen. Das Hinspiel hatte man im vergangenen Jahr knapp verloren und auch an diesem Wochenende sollte sich ein enges Spiel entwickeln, das leider zu Gunsten der Gäste aus Hagen ausfiel (58:68; 12:20, 18:21, 17:14, 11:13).

 

Endlich mal wieder mit voller Bank, was bei der u17 aktuell 9 Spielerinnen bedeutet, fand man gut ins Spiel (9:9, 5. Minute), ehe die Gäste von vielen Ungenauigkeiten im Wuppertaler Aufbauspiel profitierten und sich absetzen konnten (10:20, 10. Minute). Nach Auszeit und Viertelpause kam man dank intensiver Verteidigung, besonders durch Lilith in dieser Phase, wieder ins Spiel zurück und schaffte den Anschluss (24:26, 15. Minute). Maßgeblich dazu trug auch die gute Freiwurfquote (12/18 insgesamt) bei, besonders Marlen und Marie zeigten sich sicher von der Linie. Leider verlor man auch in den letzten 5 Minuten des 2. Viertels wieder die Kontrolle über das Spiel und leistete sich viele Fehlwürfe, sodass der Rückstand zur Halbzeit wieder anwuchs (30:41, Halbzeitstand).

 

In der Halbzeit zufriedene Gesichter, auch wenn natürlich der Druck nun erhöht werden musste, um näher an die Gäste heranzukommen und das Spiel noch zu drehen. Die Halbzeitpause tat den VSTVlerinnen gut: Ein 9:2 Lauf ließ die Gastgeberinnen bis Mitte des 3. Viertels wieder näher heranrücken (39:44, 24. Minute), doch die Gegnerinnen konterten jetzt mit sicheren Distanzwürfen und hielten so einen kleinen Vorsprung vor dem letzten Spielabschnitt (47:55 vor dem letzten Viertel). Im 4. Viertel schwanden allmählich auf beiden Seiten die Kräfte. Trotz besserer Defense ging es bei den Wuppertalerinnen nun im Angriff drunter und drüber und der Korb schien wie schon in der Vorwoche in Hilden wieder nicht freundlich gegenüber den VSTVlerinnen gesinnt…Allein Joa trotzte der Wurfflaute und erzielte die letzten 8 Punkte auf Seiten der Wuppertalerinnen. Beim Stand von 54:68 aus Wuppertaler Sicht, bei noch knapp 3 Minuten Spielzeit die letzte Auszeit, in der mehr Druck auf den Gegner gefordert wurde. Leider zu spät, um noch einmal mehr als 10 Punkte heranzukommen (58:68 Endstand).

 

Mit der Niederlage rutschten die Wuppertalerinnen auf den 7. Platz in der Regionalliga ab, können aber mit dem Spiel dennoch zufrieden sein. Vieles, besonders im Zusammenspiel und im Fastbreakspiel, klappt nun schon deutlich besser als zu Beginn der Saison. Leider auch nur, wenn die Bank voll ist… Im Training geht es nun weiter darum, Defense und Aufbauspiel zu verbessern, um so schnell wieder in die Erfolgsspur zu finden.

 

Es spielten für den VSTV:

L. Krause (2), P. Raak (10), H. Wicht, A. Masiala (4), J. Stöttner (14), M. Modrzewski (10), A. Kaurin, M. Hübner (15), C. Petri (3)

Mo

30

Jan

2017

U17 mit unglücklicher Niederlage in Hilden

Am Sonntag ging es für die u17 zum Rückspiel nach Hilden. Im Hinspiel hatte man noch knapp mit einem Punkt das Spiel für sich entschieden, musste allerdings im Rückspiel auf die daran beteiligten Carla, Paula und Alexia verzichten. Mit 7 Spielerinnen nahm man sich dennoch vor, das Ergebnis aus dem Hinspiel zu bestätigen, zog am Ende durch eine schwache Schlussphase aber mit 44:48 (17:12, 9:14, 13:8, 5:15) den Kürzeren.

Zu Beginn des Spiels sah alles nach einem ruhigen Vormittag für die Wuppertalerinnen aus, die sich nach 4 Minuten mit 8:0 absetzen konnten, ehe die große Spielerin Harz der Hildenerinnen erste Bälle bekam und die Gastgeber aufschließen konnten (9:10, 7. Minute). Im 2. Viertel ließ man zu einfache Würfe der Gastgeber zu, die auf der anderen Seite die VSTV-Angriffe nur mit Fouls stoppen konnten. Alles in allem in Ordnung, wenn da nicht die Freiwurfquote wäre: Lediglich 1/10 (!!!) Freiwürfen wurde verwandelt und so war die Führung zur Halbzeit auf einen Punkt zusammengeschrumpft (26:25). Hätte man die Punkte von der Linie mitgenommen, so hätte man sich vielleicht schon vor der Halbzeit spielentscheidend absetzen können. 10 Punkte Führung in einem Spiel mit wenigen Punkten hätten schon viel ausgemacht. Hätte, hätte, Fahrradkette… So musste man in der 2. Halbzeit erneut alle Kräfte mobilisieren – was im 3. Viertel zunächst zu gelingen schien. Zwar ließ man um die 10 Freien Chancen und Korbleger ungenutzt liegen, schaffte es aber auch, die Gastgeberinnen im einstelligen Punktebereich zu halten und ging mit einem 6-Punkte Vorsprung ins letzte Viertel. Von da an musste man aber in der kleinen Besetzung den besser aufgestellten Hildenerinnen Tribut zollen. Bis zur 34. Minute konnte man die Führung verteidigen (41:36), ehe die Gäste zu einem 10:0- Lauf ansetzten, den die VSTVlerinnen nicht mehr kontern konnten. Dabei fiel auf der Seite der Gastgeberinnen jetzt viel herein, während die Wuppertalerinnen viele Bälle zu einfach herschenkten und einfach den Ball nicht mehr in die Reuse befördern konnten. Mit nur 5 Punkten im letzten Viertel kann man ein Spiel in der Regionalliga einfach nicht gewinnen. So bitter es sein mag, die Punkte blieben am Ende verdient in Hilden. Die VSTVlerinnen ließen an diesem Tag zu viele Chancen ungenutzt und verpassten so die Gelegenheit, sich entscheidend abzusetzen. 14 liegengelassene Punkte an der Linie und viele, viele verlegte Korbleger zeigen, woran man bis zur nächsten Woche arbeiten muss.

 

Es spielten für den VSTV:

L. Krause, H. Wicht, J. Stöttner (12), M. Modrzewski (13), M. Hübner (6), A. Kaurin (2), C. Petri (11)

Mo

23

Jan

2017

U17 I wieder in der Erfolgsspur

Zum Auftakt der Rückrunde gastierten am vergangen Samstag die Mädchen des TV Gerthe im Bergischen Land und die VSTVlerinnen hatten sich für dieses Spiel nach zuletzt drei Neiderlagen viel vorgenommen. In einem engen Spiel konnten die Gastgeberinnen schließlich mit einem starken Schlussspurt die Nase vorn behalten und gewannen letztendlich verdient mit 50:38 (8:2; 12:14, 12:14, 18:8).

 

Gleich zu Beginn zeigten die Wuppertalerinnen den Willen, heute in der Verteidigung einiges besser zu machen als in den letzten Spielen. Dem Gegner wurden nur schwierige Würfe ermöglicht und man sicherte sich konsequent die Rebounds, sodass man im ersten Spielabschnitt nur einen einzigen Korb (!) zuließ. Von einer gewissen Nervosität geleitet schaffte man es aber dennoch nicht, sich zu diesem Zeitpunkt deutlicher abzusetzen. Die Folge: Die Gäste aus Bochum kamen im 2. Viertel wieder heran (10:10, 13. Minute). Eine Auszeit war nötig, ehe die Wuppertalerinnen nach Punkten von 5 verschiedenen Spielerinnen einen knappen Vorsprung mit in die Halbzeit nehmen konnten (20:16).

 

Im 3. Viertel belastete sich Aufbauspielerin Marlen früh mit dem 4. Foul, sodass die Verantwortung im Ballvortrag nun auf andere Schultern verteilt werden musste, was nicht fehlerfrei gelang. Hektisch im Aufbauspiel ließ man sich nun zu vielen Turnovern verleiten; hinzu kam, das einfachste Situationen am Brett ungenutzt blieben. Lediglich die solide Rebound- und Verteidigungsarbeit in der Defense verhinderte, dass man in Rückstand geriet, aber auch hier taten sich ein ums andere Mal Lücken auf, die es bis zum nächsten Spiel wieder zu stopfen gilt. 32:30 – Spielstand vor dem letzten Viertel, das Spiel nun völlig offen. Gerade in dieser schwierigen Phase kassierte Carlotta ihr 5. Foul, sodass andere nun gefordert waren. Das sollte heute gelingen: Ein 6:0 Lauf bis zur 35. Minute (38:32) ließ die Situation wieder komfortabler aussehen. Besonders hervorzuheben in dieser Phase sind Joa und Alexia mit stark verbesserter Verteidungsarbeit. An ihnen kam im letzten Viertel kein Gegenspieler mehr vorbei. Bis zur 36. Spielminute konnten die Gäste noch einmal verkürzen (40:36), ehe man sich mit einem 8:0- Lauf in der 39. Minute, an dem wiederum 4 verschiedene Spielerinnen beteiligt waren, dann spielentscheidend absetzen konnte (48:36). Entscheidend in dieser Phase waren viele kleine Aktionen: Gewonnene Sprungballsituationen durch Ana, abgefangene Bälle von Marlen, unterbrochene Angriffe von Helene, schnelle Vorstöße von Paula, sicher verwandelte Würfe von Joa. Es zeigt sich eben, auch wenn es technisch noch einiges zu verbessern gilt, dass alle 8 Spielerinnen am Sieg beteiligt haben. Mit der nötigen Geduld und Coolness hatte man den Gegnerinnen, die sich im letzten Viertel in Einzelaktionen verrannten, etwas voraus. Diese Einstellung gilt es für das Spiel in Hilden in der kommenden Woche unbedingt beizubehalten.

 

Es spielten für den VSTV:

P. Raak (12), H. Wicht, A. Masiala (4), J. Stöttner (8), M. Modrzewski (8), A. Kaurin, M. Hübner (16), C. Petri (4)

Mi

18

Jan

2017

Fazit der U17 zum Ende der Hinrunde

Zum Ende einer bis dato positiven Hinrunde mussten die u17erinnen zwei Niederlagen hinnehmen. Kurz vor Weihnachten verlor man in Bochum 33:64; die Weihnachtspause war für alle Köpfe, Beine und Wurfhände enorm wichtig.

 

Im neuen Jahr muss man zudem auf Carla Sonnenschein, bis zu ihrer Verletzung an 3 der 4 Saisonsiege maßgeblich beteiligt, verzichten. Für die verbliebenen 10 Spielerinnen gilt es daher, mit viel Einsatz diese Lücke zu kompensieren.

 

Im letzten Hinrundenspiel empfingen die VSTVlerinnen dann im ungewohnten Spielort Blutfinke die schwer ausrechenbaren Mädchen der SFD Düsseldorf. Eine 52:96 Niederlage schmälert aber auf den ersten Blick die zeitweise ansprechende Leistung der Wuppertalerinnen. In der ersten Halbzeit hatte man dem Tempo und der technischen Stärke einiger Gegenspielerinnen, die zudem eine enorm hohe Trefferquote hatten, kaum etwas entgegen zu setzen. In der Manndeckung hatten die VSTVlerinnen ihre Gegnerinnen nie im Griff und die Zonenverteidigung versprach nur leichte Besserung. 17:52 zur Halbzeit, ein unaufholbarer Rückstand. Wer aber vermutete, dass die Wuppertalerinnen nun die Köpfe hängen ließen, der täuschte sich gewaltig. Mit nur noch 6 Spielerinnen in der 2. Halbzeit, da die Mannschaft sich terminlich bedingt immer weiter reduzierte, geriet das 3. Viertel zu einem wahren Schützenfest auf Augenhöhe (25:25). Die gesamte Mannschaft zeigte Moral, hielt zusammen und konterte nun auch die Düsseldorferinnen ein ums andere Mal aus. Dabei wurden viele Angriffe mit sehenswerten Passstafetten zu Ende gespielt und wie so oft führte der Zug zum Korb zu deutlich mehr Erfolg als die schweren Würfe von außen. Mit 35 erzielten Punkten in der 2. Halbzeit kann man daher sicherlich zufrieden sein, wohingegen in der Verteidigung (und das ist immer Willenssache!) bei allen Spielerinnen noch Luft nach oben ist.

 

Mit einer Bilanz von 4 Siegen und 5 Niederlagen bei einem verbleibenden Kader aus 5 erfahrenen Spielerinnen, 4 Neuanfängerinnen und einem u15- Küken können aber alle sicherlich zufrieden sein. Man hat sich als Mannschaft zusammen gefunden und muss nun hoffen, möglichst verletzungsfrei durch die Saison zu kommen. Dann ist eine Wiederholung der Hinrundenbilanz und vielleicht der ein oder andere Sieg dort, wo man in der Hinrunde noch knapp das Nachsehen hatte, möglich.

 

Es spielten für den VSTV:

P. Raak, H. Wicht, M. Hübner, M. Modrzewski, C. Petri, J. Stöttner, A. Masiala, L. Krause, A. Kaurin

Di

06

Dez

2016

Weckruf für U17 in Uerdingen

Zur frühen Stunde um 10 Uhr ging es für die u17 am Samstag nach Uerdingen, wo man nach zuletzt zwei Auswärtsniederlagen wieder überzeugen wollte. Für die verletzte Carla, die dennoch zum Anfeuern mitreiste, sprang erneut Alexia aus der u15 ein. Laut Tabellenstand ging man als Favorit in das Spiel, sollte aber am Ende eines Besseren belehrt werden und ließ beim 47:53 (14:12, 8:13, 14:10, 11:18) wichtige Punkte hinter dem Rhein in Krefeld.

 

Wie so oft starteten die Wuppertalerinnen zunächst fokussiert in die Partie und konnten sich schnell absetzen (10:4, 7. Minute), ehe die Krefelderinnen mit zwei getroffenen 3-Punktewürfen zum Viertelende wieder herankamen (14:12). Gegen die eng stehende Zone fanden die Wuppertalerinnen besonders zu Beginn des 2. Viertels wenig Mittel und mussten einen 8:0 Lauf der Gastgeberinnen hinnehmen (16:20, 14. Minute), ehe die Systeme wieder konsequenter durchgespielt wurden und man den Abstand zur Halbzeit verkürzen konnte (22:25). Nur die kompakte Defense mit vielen Rebounds von Carlotta hielt die VSTVlerinnen bei nur 22 erzielten Punkten dabei im Spiel. Nach der Halbzeit kamen die Mädels dann wieder etwas besser ins Rollen, wobei besonders Paula einen guten Tag erwischte und einen Korbleger nach dem anderen einnetzte. Auch dir Forderung des Trainergespanns, konsequenter den Weg zum Korb zu suchen, wurde umgesetzt, sodass man im 3. Viertel 10 Freiwürfe zugesprochen bekam, von denen aber nur 4 den Weg ins Netz fanden. So konnte man sich nie mehr als 3 Punkte absetzen und sah sich vor dem letzten Spielabschnitt wieder einem 1-Punkt Rückstand ausgesetzt (35:36). Im letzten Spielabschnitt drehte dann die Spielerin Voß aus Uerdingen mächtig auf, erzielte im 4. Viertel allein 12 Punkte und traf fast nach Belieben ihre Würfe, auch weil die Wuppertalerinnen in der Verteidigung nun nicht mehr schnell genug den Schritt zum Gegenspieler machten. So sah man sich 2 Minuten vor Schluss einem 43:49 Rückstand ausgesetzt. Die Wuppertalerinnen legten noch einmal alles in die Waagschale und kamen nach intensiver Verteidigung auf 47:49 heran (39. Minute), dann aber war der Korb wie vernagelt und die Uerdingerinnen konnten zum 53:47 Endstand kontern.

 

Erfreulich an diesem Tag war lediglich, dass sich alle mitgereisten Spielerinnen auf die Punkteliste eintragen konnten; weniger erfreulich, dass man sich trotz spielerischer Stärke nie mehr als 6 Punkte absetzen konnte und es so dem Gegner ermöglichte, immer wieder ins Spiel zurück zu finden. Einen bitteren Beigeschmack hinterlassen auch die 9 liegen gelassenen Freiwürfe, mit denen man das Spiel im 3. Spielabschnitt zu seinen Gunsten hätte entscheiden können. Jetzt heißt es, sich in den nächsten zwei Wochen besonders offensiv auf das Spiel gegen die starken Bochumerinnen vorzubereiten, um sich vor der gemeinsamen Weihnachtsfeier mit einem Sieg zu belohnen.

 

Es spielten für den VSTV:

 

L. Krause (2), P. Raak (15), H. Wicht (2), A. Masiala (5), J. Stöttner (2), M. Modrzewski (8), M. Hübner (4), A. Kaurin (2), C. Petri (7)

Mo

28

Nov

2016

U17 I mit nächstem Heimsieg

Am Sonntag traten die neu gegründeten Capitol Baskets aus Düsseldorf ihre Reise nach Wuppertal an, bereit an der weißen Heimspielweste der u17 zu rütteln. In einem engen Spiel konnten sich die Wuppertalerinnen im Nocken letztendlich aber mit 42:35 (13:11, 6:8, 12:6, 11:10) durchsetzen.

 

Mit deutlich vollerer Bank als im Spiel gegen den Spitzenzreiter aus Köln standen die Vorzeichen für den dritten Heimsieg gut. Besonders erfreulich auch, dass Joa nach ihrem Auslandsaufenthalt direkt auf der Bank platznahm und sicherlich in den nächsten Wochen eine weitere Säule der Mannschaft werden kann. Angeführt von der genesenen Kapitänin Marie starteten die u17-Mädels mit viel Elan in die Partie und konnten sich nach einem Dreier von Marlen zunächst absetzen (8:3, 7. Minute), ehe die Düsseldorferinnen ein ums andere Mal die Manndeckung unterliefen und wieder herankamen. Doch mit drei sicher verwandelten Freiwürfen von Paula und Carlotta zum Viertelende konnte man mit einer knappen Führung in den 2. Spielabschnitt gehen (13:11). Nach Umstellung der Verteidigung konnte man den Gegnerinnen den Weg zum Korb zwar erschweren, dennoch agierte man wie so oft im 2. Viertel zu hektisch und leistete sich Turnover am laufenden Band, die dazu führten, dass das Spiel zur Halbzeit wieder völlig offen war (19:19).

 

Die Halbzeitpause wurde zur Besprechung der neuen taktischen Mittel genutzt, was zum Erfolg führte. Marie und Marlen glänzten in der 2. Halbzeit mit makelloser Verteidigung und konnten dem Gegner so oftmals Schnellangriffe ohne Foul unterbrechen. Wo man in den letzten Spielen noch meist den Pfiff gegen sich bekam, stand man jetzt einfach besser und ließ dem Gegner nur noch einen schweren Abschluss zu. Auch für alle anderen Spielerinnen gilt es, im Training daran zu arbeiten, den Körper foulfrei in der Defense einzusetzen. Obwohl in der Offensive weiterhin einfache Korbleger daneben fielen, schaffte es die auf dem Flügel für die verletzte Carla eingesprungene Alexia ein ums andere Mal, den Fastbreak einzunetzen. Somit ging man mit einem verdienten sechs Punkte Vorsprung in den letzten Spielabschnitt (31:25). Hier zeigte sich die tolle Moral des Teams, man ließ sich nicht aus der Ruhe bringen und hatte für jeden Punkt des Gegners die passende Antwort parat. Durch Foulprobleme musste sich die zweite Garde, an diesem Tag Ana und Helene, beweisen, was von Woche zu Woche immer besser gelingt. So konnten sich am Ende alle über den knappen aber verdienten 42:35 Sieg freuen.

 

In der nächsten Woche geht es zu früher Stunde um 10 Uhr gegen Uerdingen darum, sich weiter in der oberen Tabellenhälfte festzusetzen. Bis dahin lautet die Devise fleißig trainieren, damit man die Fehler weiter minimieren und an die gute Leistung des heutigen Spiels anknüpfen kann!

 

Es spielten für den VSTV:

 

W. Dizane, P. Raak (7), H. Wicht (2), A. Masiala (6), M. Modrzewski (9), A. Kaurin (2), J. Stöttner, M. Hübner (13), C. Petri (3)

Di

15

Nov

2016

U17 mit klarer Niederlage gegen den Tabellenprimus

Die Vorzeichen standen schlecht. Trotzdem machten sich die, krankheitsbeding auf 7 Spielerinnen dezimierten, Wuppertalerinnen am Samstag auf um gegen den Tabellenführer in der Domstadt anzutreten.

 

Schon beim Aufwärmen zeigte sich, dass unsere Mädels nicht nur deutlich sichtbar körperlich unterlegen waren, sondern auch sehr aufgeregt waren. Dieser Umstand war allerdings der Tatsache geschuldet, dass vier unserer 7 Spielerinnen im Moment ihre erste Saison im Ligaspielbetrieb bestreiten. Trotzdem startete man motiviert ins Spiel. Fest entschlossen sich gleich in 2 Kategorien als erste auf dem Spielbogen zu verewigen, machte Carlotta sowohl das erste Foul als auch den ersten Punkt für die Wuppertalerinnen. Wie gefordert, suchten zunächst unsere drei erfahrenen Spielerinnen den Weg zum Korb und bekamen auch die entsprechenden Foulpfiffe, belohnten sich aber leider, bis auf Paula und Marleen, die unsere Punkte bis auf 7 aufstockten , nicht selbst für die Mühe (FW -> 4/16, das sind nur 25 %   L ). So endete das erste Viertel mit 25 zu 7 für die Kölnerinnen. Das zweite Viertel lief ähnlich, so dass der Halbzeitstand schließlich 46 zu 10 lautete.

 

In der Halbzeit wurde einhellig beschlossen sich nicht kampflos geschlagen zu geben und die 100 Punkte nicht zuzulassen. Darüber hinaus sollte jeder ohne Angst versuchen im Training Geübtes (give and go, pick and roll, Handwechsel…)beim Zug zum Korb auszuprobieren. Diese Vorgabe setzten die Mädels tapfer bis zum letzten Angriff um und gerade unsere Neuzugänge dürften in der längeren Spielzeit einiges gelernt haben. Unsere Stammkräfte steckten einiges ein und so schafften wir es tatsächlich zum Ende hin beide Ziele zu erreichen. Endstand war 98:26. Die Mädels warfen sich bis zum Ende auf jeden Ball und gaben bis zum Ende alles und unterstützten sich gegenseitig, eine Leistung, die auch von älteren, erfahrenen Mannschaften angesichts eines solchen Spielstandes nicht immer erbracht wird.

 

Fest entschlossen bis zum Rückspiel, und mit den fehlenden Spielerinnen eine wesentlich härtere Nuss zu sein, geht es mit dem Training weiter.

 

P. Raak 6, H. Wicht 2, M. Modrzewski 14, C. Petri 4, außerdem dabei W. Dizane, L. Krause, A. Kaurin

Mo

07

Nov

2016

U17 mit Teamleistung zum 3.Saisonsieg

Am Sonntag ging es für die VSTVlerinnen gegen das Tabellenschlusslicht aus Wülfrath im eigentlichen Heim- und doch Auswärtsspiel in der Kohlstraße darum, zu zeigen, wie man die Herbstpause trainingstechnisch nutzen konnte. Die Geschichte des Spiels ist im Prinzip schnell erzählt: Ein ungefährdeter 65:40 Sieg auf der Anzeigetafel, bei dem alle 8 Spielerinnen viel Einsatzzeit bekamen und auch jede Spielerin Korberfolge für sich verbuchen konnte. Das ist genau das Ziel, wo man als Mannschaft hin möchte.

 

 

 

Trotz eindringlicher Worte vor dem Spiel starteten die VSTVlerinnen verschlafen in die Partie und hatten ihre Gegenspielerinnen nicht unter Kontrolle (4:5, 5. Minute). Eine Auszeit als Weckruf war nötig, ehe die Wuppertalerinnen ihre Aggressivität in der Defense steigerten und bis zum Viertelende davon ziehen konnten (17:11).  Ab dem 2. Viertel konnte man dann rotieren und Helene  und Lilith belohnten sich für die fleißige Trainingsarbeit mit den ersten Körben in dieser Saison, weiter so! Mit einem komfortablen Vorsprung von 16 Punkten (33:17) ging es in die Halbzeitpause.

 

 

 

In der 2. Halbzeit knüpfte man zunächst nahtlos an das schnelle Spiel der ersten Halbzeit an, sodass auch Ana ihre ersten Punkte erzielen konnte. Dann aber agierte man zu Fahrlässig in der Umschaltbewegung und ließ sich einen 0:8 Lauf des Gegners einschenken. Das Umschalten und die Verteidigung generell sind sicherlich Inhalt der nächsten Trainingswoche, denn gegen die ungeschlagenen Spitzenreiterinnen aus Köln kann so ein Lauf schon spielentscheidend sein. Glücklicherweise war er es an diesem Tag nicht, sodass die Wuppertalerinnen letztendlich jedes Viertel für sich entscheiden konnten und zu Hause trotz ständig wechselnder Spielhallen weiter ungeschlagen bleiben.

 

Es macht sicherlich mehr Freude ein Spiel als Mannschaft zu gewinnen, als durch eine Presse nur wenige Spielerinnen zum Zug kommen zu lassen; dennoch wird die nie aufsteckende Mannschaft des TB Wülfrath im Rückspiel sicherlich eine größere Herausforderung darstellen.

 

 

 

Es spielten: P. Raak (9), H. Wicht (2), L. Krause (2), M. Modrzewski (24), C. Sonnenschein (8), A. Kaurin (6), M. Hübner (13), C. Petri (2)

 

Mo

03

Okt

2016

Guter Beginn reicht U17 nicht zum Sieg

Im letzten Spiel vor der Herbstpause ging es für die bis dahin noch ungeschlagenen u17 Mädels zum TSV Hagen. Obwohl man in der Woche leider nicht vollständig trainieren konnte, wollte man doch gerne einen weiteren Sieg mit in die Herbstpause nehmen und hatte daher in drei Trainingseinheiten an Freiwürfen und Würfen gefeilt, die im letzten Spiel noch nicht so gut gefallen waren.

 

Die VSTVlerinnen starteten gut in die Partie; die Anweisung, das Spiel schnell zu machen wurde gut umgesetzt und so konnten Carla und Marlen in der Anfangsphase viele schnell heraus gespielte Korbleger verwandeln. Zudem glänzte Marie in der Verteidigung sicher mit dem ersten Rebound und trieb die Gegnerinnen damit an den Rande der Verzweiflung. Auch das Zusammenspiel in den Systemen funktionierte gut, sodass alle Spielerinnen zu Ihren Chancen kamen und man nach dem ersten Viertel mit 15:11 in Front lag. Bis Mitte des 2. Viertels konnte man diesen Vorsprung noch Ausbauen (25:19, 16. Minute), ehe das Spiel zerfahrener wurde. Die Presse der Hagenerinnen stellte die Wuppertalerinnen mehr und mehr vor Probleme im Ballvortrag und eröffnete den Gastgeberinnen die Chance zur Aufholjagd. Die Folge war ein 2 Punkte Rückstand zur Halbzeit (25:27); man hatte die Kontrolle über das Spiel verloren.

 

Leider kam in der 2. Halbzeit ein kaum zu erklärender Bruch ins Spiel, man schaffte nur noch einen einzigen (!!!) Feldkorb und sah sich schnell einem 10 Punkte Rückstand ausgesetzt (35:25, 24. Minute). Viel drängender war aber das Problem, dass sich die eigentlichen Leistungsträgerinnen durch verlegte Korbleger, Fehlwürfe oder Ballverluste im Aufbauspiel derart aus der Ruhe bringen ließen, dass kaum ein kontrollierter Angriff mehr möglich war, obwohl man mit den gleichen Spielbedingungen in der ersten Halbzeit gut zurechtkam und das Schiedsrichtergespann nun auch viel konsequenter das teilweise harte Bedrängen der Ballführenden ahndete. So bekamen die Wuppertalerinnen im 3. Viertel 16 Freiwürfe zugesprochen, die es ermöglichten, den Rückstand zumindest nicht anwachsen zu lassen. Im letzten Spielabschnitt tat man sich weiterhin schwer im Abschluss und konnte den Rückstand nicht mehr aufholen. Zwar verhinderte man durch Umstellung auf Zonenverteidigung zunächst einfache Punkte der Gegnerinnen, hatte aber im Angriff weiterhin große Probleme. Das Zusammenspiel funktionierte überhaupt nicht, die Systeme wurden vernachlässigt und bei den sich aufbäumenden Paula und Carlotta rollte der Ball ein ums andere Mal wieder aus dem Korb, was noch erschwerend hinzu kam. Die Konsequenz im Abschluss wird daher Ziel der nächsten Trainingswochen sein, da 41 erzielte Punkte in der Regionalliga zu wenig sind, um Spiele zu gewinnen. Man merkte beiden Mannschaften am Ende an, dass die Luft raus war und das Spiel endete kurioserweise mit einem Eigenkorb der Hagenerinnen, auch eine echte Rarität auf Regionalliganiveau. Letztendlich konnte das aber die 41:54 Niederlage nicht mehr abwenden.

 

Mit 2 Siegen aus 3 Spielen zur Herbstpause kann das neu formierte Team aber sicherlich zufrieden sein, auch wenn in Hagen mehr drin gewesen wäre. Positiv zu erwähnen ist unbedingt, dass sich die Bankspielerinnen stetig verbessern und so auch vermehrt zu Einsatzzeiten kommen, die hoffentlich im nächsten Spiel auch mit den ersten Punkten gekrönt werden. Auch von mangelndem Zug zum Korb kann man angesichts der 37 zugesprochenen Freiwürfe nicht sprechen, mit weniger als 50 % Trefferquote ist aber auch hier noch Nachholbedarf. Wenn man es schafft, in wichtigen Phasen diese Würfe zu versenken, kann man so ein Spiel bis zum Ende offen halten. In der Herbstpause gilt es jetzt im Training und im Camp an den Abschlüssen und am Zusammenspiel zu arbeiten, damit man den stark einzuschätzenden Gegnerinnen aus Köln und Düsseldorf Paroli bieten kann.

 

Es spielten: L. Krause; P. Raak (1); H. Wicht, W. Dizane; M. Modrzewski (20), M. Hübner (5+2 vom Eigenkorb); A. Kaurin; C. Sonnenschein (13); C. Petri

Di

27

Sep

2016

Krimi mit Happy End für U17

Das erste Heimspiel unserer U17 Mädels fand am letzten Sonntagnachmittag im SZ statt. Gast war die U17 aus Hilden, die erfahrungsgemäß mit einigen guten langen Leuten aufwarten können.

Die Gäste nutzten von Anfang an die Möglichkeit ab der Spielklasse U17 auch eine Zonenverteidigung anzuweden (in jüngeren Spielklassen noch nicht erlaubt) und stellten, auf Grund der bereits angesprochenen gut ausgebildeten langen Leute, unsere Mädels damit vor ein großes Problem in der Offense. Unsere Mädels ließen sich von der kompakt stehenden Zone mit großen Spielerinnen vom Zug zum Korb abhalten und nahmen ehr Schüsse, die leider nicht immer gut herausgespielt waren und somit auch nur unterdurchschnittlich oft den Weg ins Netz fanden.

In der Deffense hatten wir Probleme die größte Centerspielerin in den Griff zu bekommen und einige glückliche Distanzwürfe fielen bei den Hildenerinnen leider auch besser als bei uns. So punkteten die Gäste weiter während unser Punktekonto nahezu unbewegt blieb.

So liefen wir leider zur Halbzeitpause einem Rückstand von 4 Punkten hinterher, allerdings ohne größere Foulprobleme und mit einigen Minuten für jede Spielerin. Tapfer schlug sich auch unser letzter Neuzugang Widad im ersten Ligaspiel.

 

In der 2. Halbzeit suchten die Wuppertalerinnen verstärkt den Zug zum Korb, angeführt von Paula Raak. Leider landeten noch allzu viele Bälle in den Händen der Hildenerinnen und so konnten wir uns noch nicht heranarbeiten. Positiv in dieser Phase ist zu bemerken, dass die Gäste schon in dieser Phase relativ viele Fouls verbuchen mussten.  So endete das 3. Viertel mit 35:23 Punkten zu Gunsten der Gäste. Zu bemängeln ist in jedem Fall unsere Freiwurfquote. Wir verschenkten die Chance uns Punkt für Punkt näher heranzuarbeiten und liefen weiter dem größer gewordenen Rückstand hinterher.

 

Im 4. Viertel fassten sich alle Mädels ein Herz und suchten den Weg zum Korb und ackerten in der Deffense, besonders unser Terrier-Team Marlen und Carla machte dem Gegner den Ballvortrag schwer. Marie hielt derweil bis auf wenige Ausrutscher die gegnerische Centerin in Schach und so arbeiteten wir uns langsam heran.

 

Mit 1 Punkt Vorsprung, jeder Menge grauer Haare mehr beim Trainerteam und erhöhtem Puls auf der Bank, wurde die Ansage, den letzten Angriff nach der Auszeit auszuspielen, gut umgesetzt und so das Spiel über die Zeit gerettet.

 

Die erste Trainingseinheit zu Freiwürfen haben wir schon hinter uns, einige technische Feinheiten sind definitiv wieder auf den Trainingsplan gerückt und die Offense gegen eine Zone wird verstärkt geübt werden (keine Sorge Mädels -> DARAN arbeiten auch eure Trainerinnen heute noch….Zone ist eklig ;-) ).

 

Punkteverteilung: P. Raak 2; M. Modrzewski 17; C. Sonnenschein 6; A. Masiala 2; M. Hübner 7; C. Petri 6, ohne Punkte aber auch wichtig: L. Krause, H. Wicht, W. Dizane, A. Kaurin

Mi

21

Sep

2016

U17 siegt in Gerthe

Am Sonntagnachmittag starteten die Wuppertalerinnen pünktlich (sehr gut Mädels!) zum Auswärtsspiel nach Bochum Gerthe.

 

Wir standen in der Saisonvorbereitung vor der Aufgabe 4 Neuzugänge, die erst im Sommer mit Basketball begonnen haben, in das bestehende Team der letztjährigen U15 zu integrieren. So fuhren zu diesem ersten Saisonspiel auch schon 3 (sehr aufgeregte) unserer 4 Neuzugänge mit.

Wir starteten zunächst mit der bewährten Mannschaft in das erste Viertel. Der Aufregung vor dem ersten Saisonspiel und der gegnerischen Mannschaft (in Gerthe wird regelmäßig trainiert und das sieht man) geschuldet, konnte die Heimmannschaft die ersten Punkte verbuchen. Das erste Viertel ging dann auch mit 12:9 an die Heimmannschaft, bis unsere Mädels endgültig ins Spiel fanden. Es sollte das letzte Viertel bleiben, das die Heimmannschaft für sich entscheiden konnte.

Nachdem sich die Aufregung zum Ende des ersten Viertels sichtbar gelegt hatte und die Mannschaft generell einen stabilen Eindruck machte, wurde den Neuzugängen nach und nach die Chance gegeben sich zum ersten Mal in einem richtigen Basketballspiel zu zeigen. Alle meisterten Ihren ersten Einsatz ohne Katastrophen und zeigten, wenn auch noch etwas  verunsichert, gute Ansätze. Sie wurden von Anfang an von unseren erfahrenen Mädels ins Spiel eingebunden und nicht außen vor gelassen, auch wenn die Punkte, in wechselnder Besetzung, von unserem Stammpersonal kamen. So ging das 2. Viertel auch mit 21:14 an uns und wir konnten mit einem kleinen Polster von 4 Punkten und einer harmlosen Foulsituation in die Halbzeit starten.

 

In die 2. Halbzeit starteten die Mädels souveräner, ließen sich auch von dem Versuch einer Presse nicht beeindrucken und fanden die Löcher in der Gerther Zone und immer wieder den Weg zum Korb. Unsere Neuzugänge bekamen nun ihren 2. etwas längeren Einsatz und bewährten sich weiter, jetzt wo die erste Aufregung ein wenig  verflogen war. Besonders mutig zeigte sich Anastasija, die mehrfach gut zum Korb zog und nur noch ein wenig Feinschliff im Abschluss benötigt. Das 3. Viertel ging mit 18:14 an den VSTV.

 

Im 4.Viertel wurde unser Vorsprung gut verwaltet und so endete das Spiel mit einem 52:62 Sieg für uns.

 

Besonders gut gefiel mir persönlich, dass jede der erfahrenen Spielerinnen Punkte auf Ihrem Konto verbuchen konnte und die neuen Spielerinnen sich auch schon im ersten Spiel getraut haben etwas zu versuchen. Es spricht für das Selbstbewusstsein und den Teamgeist unserer Mädels und die gute Stimmung in der keiner die Befürchtung hat den Kopf zu verlieren, wenn mal etwas schief läuft.

Trotzdem wurden auch einige Baustellen offensichtlich, wie die Freiwurfquote von 36% (eindeutig zu wenig!!!), die Entscheidungsfindung (Schuss/Ziehen/Pass), Durchlaufen der Systeme (Einwurf vor allem), die Einführung neuer System, und ein wenig Coolness unter Druck……….aber daran arbeiten wir fleißig J

 

Punkteverteilung: P. Raak 13; M. Modrzewski 13; M. Hübner 12; A. Masiala 4; C. Sonnenschein 10; C. Petri 10; außerdem im Einsatz: L. Krause, H. Wicht, A. Kaurin